Donnerstag, 29. März 2018

Mein modernes Fasten 2018

Hi zusammen


Lange nichts von mir gehört. War viel los im Leben 1.0. Wer kennt das nicht?



Also, Ostern steht vor der Tür und damit ist die Fastenzeit (für die Christen) dieses Jahr wieder vorbei. Vor ein paar Jahren hatte ich mal vom "modernen Fasten" gelesen. Und wie es der Zufall wollte, verbrachte ich damals waaaahnsinnig viel Zeit am Handy mit "Candy Crush". Da nahm ich mir vor, dass sich das ändern muss. Ich wollte die Fastenzeit für mich nutzen, um davon "loszukommen". Schon nach ein paar Tagen war ich völlig entspannt und das Game irgendwann vergessen.

Mit einer Freundin in Konstanz beim Kleider shoppen.
Das hatten wir uns gegenseitig zum Geburtstag geschenkt.
(Das auf dem Foto sind aber meine alten Klamotten :))


Für dieses Jahr suchte ich mir etwas Neues. Kulinarisch wollte ich auf nichts verzichten. Elektronisch auch nicht. Es sollte mich persönlich weiter bringen. Es sollte mir nicht allzu leicht fallen. Vielleicht sogar einen positiven Effekt auf die Familie haben.



Und so hab ich mir vorgenommen, mein impulsives Shopping massiv zu reduzieren. Hier mal ein Stift. Da eine Zeitschrift. Dort ein hübsches Deko-Teil. Kein Umweg nach Hause, um rasch bei Tchibo oder Migros zu schneuggen. Kein Online-Shopping für Bastelsachen.




Wow. Es ging sooo schnell, dass ich mich wieder sehr entspannt fühlte! Auf fb einfach weiter scrollen, wenn ein Onlineshop Werbung machte. Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass ich etwas verpasse, wenn ich nicht in den Laden geh und mich umschau.


Dann die erste Versuchung. Ich brauchte ein Geburtstagsgeschenk für mein Gottemeitli. Scoobidoo. Findet man bei Bastelsachen. O-oh. Fand ich nicht auf Anhieb im ersten Laden. Weil ich ein paar Tage später zu meiner Tante zum Filzen lernen wollte, konnte ich nicht widerstehen und hab mir ein Paket mit Trockenfilzwolle gekauft.
Ok. 2 Pakete.


Na schön! 3 Pakete.


Und dann musste ich eben noch in einen weiteren Laden, um das kaufen, wofür ich überhaupt losgezogen war.
Hab ich dann da auch gefunden.


Zu Besuch bei der (Gross-)Tante.
Auf dem Heimweg von ihr war ich noch standhaft und bin nicht zum
Bastelladen-Outlet...




Ich sag euch, dieses Gefühl, was ich beim Kaufen hatte, war so speziell. Die innere Stimme, die mich besänftigte, von wegen "ist ja nur eine Kleinigkeit", "ist ja nur ne Ausnahme" blablabla.
Ausreden, Schönreden einer Süchtigen. Echt.


Ich hatte mit sowas etwas gerechnet. Mich auch darauf eingestellt, dass wenn ich EINMAL eine "Ausnahme" mache, ich mich auch eher wieder verleiten lasse, es ein weiteres Mal zu tun.
Ich hatte insgesamt etwa 4x einen "Rückfall". Dabei gekauft habe ich:
Lippenstifte, Bastelmaterial, Zeitschriften, (beletterbare) Papiertüten und Schnickschnack, den ich mich nicht getraue zu nennen.


Insta made me buy it.. Maybelling infinte matt Lippenstift


Besonders seltsam war es, als ich zwei Zeitschriften kaufte. Ich hatte etwas Zeit übrig, als ich auf den Bus warten musste. Dachte, ich geh am Kiosk "einfach nur kucken". Tja, denkste. Und in dem Moment, wo ich mit den bezahlten Heften zum Bus geh und einsteige, überkommt mich ein schlechtes Gewissen. Ich hatte auf einmal gar keine Lust mehr, die Hefte anzukucken!






Tja, und jetzt?
Jetzt ist diese Fastenzeit bald vorüber. Fazit: es ist mir gegen Ende gar nicht mehr so leicht gefallen, nicht zu kaufen. Es ist aber ein guter Start zu weniger Impulskäufen.


Weil wir in den nächsten Monaten wieder umziehen werden (müssen), war das wohl mittelfristig gar nicht so übel. Dass wir umziehen, steht noch nicht so lange fest.
So halte ich mir jetzt immer vor Augen, dass ich das alles gar nicht mit umziehen kann.


Und ihr? Habt ihr auch gefastet in einer Form?



Donnerstag, 7. September 2017

Mojo is back! - Ahuefa im Kreativ-Flow / "Werbung" für Creativa 2017



Mal wieder etwas Leben auf diese Seite bringen.
Es ist ja nicht so, dass nichts passiert, oder dass ich nicht zu erzählen hätte, aber da ich nicht vom Bloggen lebe, hab ich da auch keinen Zeitdruck oder anderen Zwang.
 
Kreativ war ich länger nicht mehr. Ich hätte es, weiss Gott, gebrauchen können. Oder besser gesagt, ich hab es sehr vermisst, es hat mir sehr gefehlt. So wie jemand, der gerne joggt und fast "vergizlet", wenn er nicht raus kann. So geht es mir mit Basteln Kreativ sein.
Im Frühling sind meine Schwester (also eine von den drei) und ihre Tochter vorübergehend bei uns eingezogen. Das war erstmal n bissl gewöhnungsbedürftig für alle Beteiligten. Unterdessen wird schon fast geheult, wenn die Cousine mal nicht „daheim“ übernachtet *lach*

Kurz nach unserer Rückkehr aus unseren Sommerferien kam wieder einmal das Thema „Ahuefas ChaosBastelzimmer“ auf. GG und Schwester setzten sich schliesslich durch, sodass ich sie gewähren liess und sie es aufräumen durften. Ich hatte sehr grosse Bedenken und ich hatte mich lange erfolgreich dagegen gewehrt, denn GG wollte das schon länger und auch unsere Tagesmutter/Freundin hätte das soooo gerne gemacht!
Wer von euch selber scrappt, näht oder sonst ein Hobby (material-)intensiver betreibt, weiss wie schwer es einem fallen kann, jemand „Fremdes“ in sein Reich zu lassen. Geschweige denn, andere aufräumen, MISTEN zu lassen!
 
Nun denn, ich liess also die beiden machen. Ich bin den beiden sehr dankbar, dass sie das gemacht haben (und ich muss es ihnen auch mal noch deutlich sagen!), aber zwischenzeitlich hatte ich echt Heulkrämpfe. Ich durfte gar nicht hinsehen! GG hat da einfach eine andere Herangehensweise.
Aber nun haben die beiden ihren Teil gemacht und jetzt muss ich noch n bissl was tun. Ich hab angefangen, neu zu sortieren. GG hat z.B. einfach alle meine Stifte zusammen in eine Samla-Box getan. Alle meine Stifte, die ich zum Lettern oder Scrappen oder Malen benutze. Ich hatte die, logischerweise, sortiert nach Thema.
Aber das sind so Kleinigkeiten. Ich verstehe seinen Ansatz, aber ich hab jetzt dafür ein Gefühl von Shopping *grins* so viele Dinge, die ich ewig nicht mehr gesehen habe. Ihr kennt das vielleicht *hihi*
Die beiden haben mir neue, zusätzliche Schränke aufgebaut, und jetzt sieht es aus wie in einer Bibliothek oder einem Shop mit Gängen chchch. Unterteilt in Papiere, Stoff, Schmucksachen, Werkzeug, Plotterzubehör, Stempeln... Schon wieder Shopping-Feeling *hihi*
GG hat mir eine von zwei Tischplatten weggenommen, aber er hat schon recht damit, denn ich habe es v.a. als Ablagefläche benutzt.. Er hat mir neues Licht eingebaut und langsam, aber sicher, fühle ich mich wieder wohl da drin.
 
Ich hab sogar endlich ein paar Blöcke vom Jahresprojekt der 6Köpfe-12Blöcke nachgeholt! Das tat sooo gut! Leider reicht mein Layer Cake Paket nicht für alle 12 Blöcke, für den Dresden Plate musste ich schon zu einem Stück Stoff aus dem Fundus greifen, weil so ein Layer Cake Stück nur 10 Zoll misst und die fertigen Blöcke aber 12,5“ gross sind. Hmpf. Ist nicht tragisch. Ich war diese Woche noch rasch im Nachbardorf, bei thequiltplace.ch, aber leider gibt es meinen Layer Cake nicht mehr *schade*. Also hab ich mir anderen, einigermassen passenden neutralen Stoff gekauft in der Hoffnung, dass ich mit den verbleibenden Stücken noch die restlichen 4 Blöcke machen kann. So oder so wird also meine Decke nicht aus einer einzigen Kollektion zusammen gestellt sein.
 


Das ist der Snail's Trail. Kommt nicht sooo gut zur Geltung, weil ich nicht mehr so genügend blauen Stoff hatte... Der Gedanke kam mir, diesen Block (wie einige andere auch) am Ende einfach nochmal zu nähen. Aber ich WEISS, dass ich das nicht machen werde und den Quilt so fertig stellen werde. Was sein kann, ist, dass ich mir einen zweiten Quilt mache mit den Blöcken, die mir gut gefallen haben. Und da würd ich dann entsprechend Stoffe für kaufen.





 Das ist der Dutchman's Puzzle. Das Muster kommt auch hier nicht wahnsinnig gut zur Geltung, aber mir passt das. Ich hatte ursprünglich eine Art Windrad darstellen wollen, aber eben, die mangelnde Stoffauswahl, bzw. Stoffmenge hat mich daran gehindert.


Des Weiteren hab ich an meinem neuen Arbeitsplatz schon 2 Stempelabdrücke coloriert, die Karten daraus hab ich noch nicht geschafft.
Und aktuell versuch ich mich grad an einem Lettering-Auftrag. Wobei ich mich gaaaanz leicht überschätzt fühle, denn ich find es längst noch nicht so schön, dass ich mich mit sowas „beauftragen“ würde… Aber gut, da ist die Tinte auch nicht trocken, noch nichts in Stein gemeisselt.


Und dann geht die Kreativ-Saison ja plotter-technisch weiter oder wieder los. Als nächstes steht ein Anfänger-Workshop an. In Davos! Puuuh. Längere Anreise. Darum werde ich schon am Vortag anreisen und einfach mal eine Auszeit geniessen (und lettern). Vielleicht bereite ich aber auch direkt noch was für den Kurs vor, denn ich habe beim Update-machen gesehen, dass es zwei neue Funktionen bei silhouette gibt! Eine davon ist eine Pop-Up-Funktion. Habt ihr die schon gesehen? Schon ausprobiert? Ich will das sicher mal noch testen, da tun sich tolle Möglichkeiten auf!
 
Und in einem Monat ist in Zürich ja auch schon wieder die Creativa! Ich werde wieder mit der „Gang“ zusammen am Stand von jasando.ch sein. Das wird toll! Zuviel kann ich da noch nicht verraten, aber unser Stand ist super gelegen. Wir teilen
Die Messe ist ein Teil der Züspa, DIE grosse Zürcher Messe. So ähnlich gibt es die auch in anderen Städten, aber hier ist eben diese Kreativ-Messe ein Teil davon. 4 Tage Kreativität. 4 Tage mit tollen Frauen, wo die Chemie stimmt. 4 Tage, an denen ich über Sachen sprechen darf, die mir so viel Spass machen. Beraten, zeigen, erklären, überzeugen, und im besten Fall verkaufen ;)
Es wird sicher wieder einen tollen Messe-Rabatt geben. Wenn ihr euch also überlegt, einen Plotter zu kaufen, dann wird der Oktober ein guter Zeitpunkt dafür!

Ab und zu haben wir an so einer Messe auch Zeit, selber ein wenig bei den anderen Ausstellern stöbern zu gehen. Nachfolgend ein paar Links von Ausstellern, bei denen ich selber auch Sachen bestelle oder die ich sonst gut finde.

Allerlei Kreatives: Verpackungsmaterial. Denn Post, die hübsch aussieht, kommt besser an!

The Quiltplace: Da geh ich, wie bei Papier, lieber im Laden vorbei. Ich muss die Muster sehen können, die Stoffe fühlen. Aber online ist praktisch, wenn man weiss, was man will/braucht.
 
Pentel: hier habe ich letztes Jahr ganz tolle Gold- und Silber-Pinselstifte gekauft... *schwärm*

Big Time: ein Urgestein in der Schweizer Landschaft der Stempler und Scrapper. Da finde auch ich jedes Jahr noch iiiirgendwas, was mich gluschtet...
 Taschenmonster: für kleine Täschli, Sorgenfrässerli.

Urmeli: Stoffe und Zubehör!

Pixel-Shop: kennt ihr das schon? Jede Kreuzstich oder rechtwinklige Bügelperlenvorlage könnt ihr theoretisch auch für Pixel-Bilder benutzen! Es gibt fertige Sets oder auch die Möglichkeit für eigene Vorlagen. Ihr steckt kleine Plastikteilchen (die Pixel) in einen flachen "Behälter" und so pixelt man sich ein Bild. Kann sehr meditativ wirken.
Sie haben auch grössere Pixel-Teilchen für kleinere Kinderhände.

Raheli1 Perlen und mehr: Auch wenn ihr keine Babies mehr habt, könnt ihr hier tolle Sachen finden. Rahel bietet neben Nuggi-Ketten-Material auch alles an, was ihr für Engeli-Anhänger braucht. Ich persönlich hab mich mit Ripsbändern eingedeckt (ich sag nur Einhörner, Ananas und Flamingos!) und habe später online noch Zubehör für Schlüsselanhänger und Armbänder und anderen Schmuck bestellt.

Stoffstübli: hier findet ihr online wie auch im Laden in der Ostschweiz tolle Stoffe, Schnittmuster und diverses Zubehör.

KuntundBunt: auch hier schlägt das Stoff- und Zubehör-Liebhaberherz höher! In Effretikon kann man auch live einkaufen.

Leleli: Bei Laura hab ich mich im Mai mit tooollen Jersey und Bündchen, fertig gepackt als Päckli, eingedeckt.. ich freu mich schon sehr, sie wieder zu besuchen!

Zickzackzuck: da hab ich zwar noch nie eingekauft, aber sie haben wunderschöne Eigenproduktionen und eine der Betreiberinnen kenne ich von vor ca. 20 Jahren :)

Mittwoch, 23. August 2017

Sommerferien 2017 - dritter und letzter Teil: daheim

*kicher* der Titel klingt ja fast schon wie ein Maloney-Krimi auf srf =D


Wir hatten also den Strand hinter uns gelassen und wieder heil in der Heimat angekommen. Voll von Eindrücken und Mückenstichen. Und Taschen voller Dreckwäsche. Heuer hab ich aber keine WäschebergeFotos geteilt. Kennt man ja eh.


Kurz nach unserer Rückkehr feierten wir auch schon Geburtstag. Von Helvetia quasi. Unsere Kinder lieben LIEBEN Parties. Und wenn es nur der Geburtstag ihres Landes ist =D

Am 1. August trafen wir (Sis, Nicht, Kids und ich) uns mit TaMu/Freundin und Tochter und fuhren mit den ÖV nach Zürich auf die Bäckeranlage, nahe des Hauptbahnhofes. Wie schon letztes Jahr fand dort das Ämsfest statt. Seines Zeichens geht's da um Integration oder sowas (pardon), jedenfalls ist die ganze Wiese voll mit Ökos, Alternativen, Hipstern, Familien, ganzen Clans (!), "Normalos" und es gibt Imbisswagen Foodtrucks und ne Bühne mit Musikern drauf.


In weiser Voraussicht haben wir Badehosen, bzw. Wechselkleider mitgenommen, denn es gibt neben einem Spielplatz einen Brunnen, wo sich die Kinder herrlich erfrischen konnten.


Picknick nach dem Baden




*Schreckmoment* aber ok, Frollein ist kann mehr, als ich ihr manchmal zutraue!
Sie kam auch alleine wieder heil runter.


Am Abend waren wir dann bei den Grosseltern eingeladen zum Znacht. Dazu gab es Bengalzündhölzer, kleine Vulkane und Knaller zum auf den Boden werfen.


Später sind wir mit dem Auto heim und unterwegs noch auf den Gerlisberg, wenn auch nicht ganz hoch. Wir haben das Feuerwerk der Stadt angeschaut (das wird von dort oben gezündet) und hinterher sind wir dann heim.


Super Helvetia und Wilhelm Man! Oder so.


Langzeitbelichtung auch mit dem Handy möglich.







In der gleichen Woche war ich ja auch schon wieder voll im Berufsleben. 5 Wochen Ferien hat ja bei uns nur Frollein (Junior ist ja quasi noch in Dauerferien, da nicht im Schulsystem). Aber am Mittwoch fand vom Verein Freizeit Kloten ein OpenAir-Kino im Freibad statt, wo sie SING zeigten. Hatten wir zwar erst grade daheim gesehen, aber die DVD läuft bei uns fast in Dauerschleife, wenn auch erst ab Kapitel 15 (vorher zu "gruseli", spannend für Frollein). Gleichzeitig war das Freibad offen bis um 21 Uhr. Nach dem Abendessen darum alle ins Auto geladen (das würde um 23 Uhr das Heimkommen sehr vereinfachen) und zum Abendschwumm in die Badi.







Und am WE vom 12. und 13. August fand dann die Famigros Lagerfeuernacht statt. Da durften wir letztes Jahr schon mitmachen. Heuer fand es einfach an einem anderen Ort statt. Das Programm war ziemlich das Gleiche, aber das stört Kinder in diesem Alter ja nicht.
Weil GG an ein Probeweekend musste, haben wir ihn einfach gegen Schwester und Nichte getauscht. Bitte nicht weiter sagen ;)

Wir kamen dann auch kurz nach Gelände-Öffnung an (ich musste nach etwa 1/3 des Weges wieder umkehren, weil ich die Schlafsäcke/Luftmatrazen der Kinder vergessen hatte..) Ich seh grad beim Verlinken, dass die jetzt jeeeede Menge neuer Modelle gibt!!! Sie sind soooo schön! Unsere Kinder passen super rein. Ich pass nicht mehr ganz drauf, wie ich in der Nacht feststellen musste, als Junior sich irgendwie über mich gewälzt hatte und dann einfach auf meiner lag und mich auf seine verdrängte.

Wir sangen, assen, bastelten und machten Fotos ;)


Seilziehen. Junior mutierte zum Kommentator und gab Anweisungen, statt selber mitzuziehen =D
Im Hintergrund in braun: die tollen Toiletten, in denen man nicht spült, sondern mit Holzspänen bedeckt. Wirklich soo cool, sehr geruchsarm!


Tanzen mit Simselifei, im Hintergrund die überdachten Essplätze

Junior passt mit 105cm super auf die Luftmatratze mit integriertem Schlafsack



Es wurden zum Dessert auch Marshmallows serviert.. hmmm!

Und für die Eltern gab es eine Schlummi-Bar mit Schlummi-Drink ;)

Am Sonntag suuuuuuper Frühstück und bevor es um 11 Uhr auch schon wieder heim zu ging,
wurde noch ausgiebig im Stroh getobt.


Chraxel, Ahuefa, Simselifei (v.l.n.r. imfall)

Lagerfeuernacht, um ca 23 Uhr. Ahu schon etwas müde, darum verwackelt.

Am Freitag, 18. August, hatten wir gegen Abend recht stürmisches Wetter. Meine Schwester hatte gerade mit dem Kochen des Abendessens begonnen, als meine Kinder plötzlich rausliefen und laut riefen, johlten, tanzten. Ein Baum war umgestürzt und lag quer über der Strasse. Ich rief die Kinder wieder rein und erklärte, dass DAS genau ein Grund sei, um dann NICHT raus zu rennen. Es sollte nicht ein zweiter Baum etwa auf ihnen landen. Kinder, tztztz :)
Ich rief dann bei der Feuerwehr an. Es bleibt unter uns, dass ich die Nummer nicht auswendig wusste und erst die Kinder (!!!) fragen musste, welches die richtige Nummer sei (ja hei, für etwas haben sie doch Pixi-Bücher und TipToi-Spielzeug!!).

Etwa 15 Minuten später, wir hatten grad mit Essen begonnen, hörten wir, dass Sirenen näher kamen. Und dann sahen wir auch das Blaulicht. Der Wagen hielt, zwei Feuerwehrfachleute (heissen die so? ;)) holten eine Nagelfeile kleine Kettensäge raus und schwupps, war der Stamm gedrittelt und die Krone zur Seite gezogen. Meine Schwester lief mit den Kindern raus, um als Dankeschön ein paar Bonbons abzugeben. Sie freuten sich so sehr über die unerwartete Geste, dass Frollein und Junior rasch ins Führerhäuschen klettern durften und einen Feuerwehrhelm anziehen durften ("isch imfall meega schwer!").

Spaziergänger und Autofahrer (die kamen gut links dran vorbei) gleichermassen erstaunt.

Mit Blaulicht und Sirene

Die ganze Zeit über regnete es weiter, aber hey,
man muss doch 1x im Sommer mit nackten Füssen im Regen getanzt haben!




Tja, ja. Das war unser Sommer 2017. Unterdessen ist Frollein in den 2. Kindergarten gestartet. Junior darf ab nächster Woche in eine Bauernhof-Spielgruppe und weiter mit mir ins MuKi-Turnen. Morgens ist es schon recht fröstelich und man merkt, dass der August eben doch eher Spätsommer ist in unseren Breitengraden.
Ich freu mich schon auf  einen ruhigeren, entspannten Herbst.

Ich hab in der ganzen Zeit mehr oder weniger fleissig Smashbook/Tagebuch geführt und muss jetzt nur noch Fotos bestellen und an der richtigen Stelle einkleben ( "nur noch" lol, wollen wir wetten, ich schaff das dieses Jahr nicht mehr? =D =D =D)

Montag, 14. August 2017

Unser Sommer - zweiter Teil: am Strand in Südfrankreich

Wir hatten also unser Boot abgegeben, das zerbrochene Glas, das verlorene Paddel und die Winch (schreibt man das so? So ne Ratsche, um die Taue der Segel anzuziehen, bei dieser typischen Segler-Bewegung) bezahlt, Auto beladen. Den Schwiegervater nach Hyères zum Bahnhof gebracht.


Wir fuhren dann wieder in die Richtung, aus der wir gekommen waren und dann noch ein Stück weiter bis Port Grimaud. Auf dem Camping Prairies de la Mer hatten wir ein Mobilhome gemietet. Falls ihr das nicht kennt: das sieht von aussen aus wie ein Gartenhäuschen und von innen wie ein Wohnwagen. Naja, von aussen auch, bloss eckiger.


Wir hatten ein sehr schickes bekommen, es schien total neu zu sein! Sehr stylisch. 2 Zimmer, ein Wohnbereichlein, ein Küchlein, also eine kleine Küche ;)
WC, Dusche getrennt. Terrässchen.


Die nachfolgenden Bilder sind in beliebiger Reihenfolge.


Wir bekamen die Kinder teilweise fast nicht mehr aus dem Meer.
Das Handy hatte ich dann jeweils in einer wasserdichten Hülle, die ich bei doit+garden gekauft hatte.
Fand man in den lokalen Supermärkten zu Hauf.

Der Radaradadam-Mann. Der macht mit seinen zwei Werkzeugen roll-ice. Googelt mal.

Unsere Vaiana.. Der Bollerwagen war sooo praktisch! Diese Version
(von coop bau und Hobby) kann man super gut zusammen legen. Eine Bekannte hat den gleichen bei der Landi gefunden.
Wir hatten auch schon eine Version von Migros, aber da liess sich der Griff nicht verkleinern.

Es gab sogar einen Zirkus auf dem Platz. Aber GG und ich waren sehr enttäuscht.. Jede Nummer zu lang und/oder ohne Höhepunkt. Musik massiv zu laut.
In der Pause gab es eine Lotterie. D.h. man konnte Lose zu 3€ kaufen. Jedes Los war aber ein "Gewinner" und man konnte sich dann was aussuchen. *örgs*
Wir haben unseren Kindern erklärt, dass jetzt das Ende sei, und sind dann einfach abgehauen.
Natürlich hat die Grosse sich gewundert, dass nicht alle vom Flyer aufgetreten sind, aber sie liess sich gut abklenken.

Frühstück besorgen. Diese Baguettes werden ja hart, sobald sie sich mehr als 100m vom Laden entfernen...

Die Auswahl an veganen Produkten ist erfreulich hoch. Nein, ich bin nicht Veganerin, aber ich liebe die Abwechslung. Und vertrag keine Laktose.

Auch hier "Abzocke": Die Kinder dürfen mit kurzen Stöcken 9 Enten fangen. Und sich dann was aussuchen.
Wir hätten die billige "Barbie" und das Pistolen-Ding auch einfach so kaufen können.

Leider hatten wir etwa 3 Tage lang starken Wind (war das schon der Mistral??). Am Strand wurden wir gesandstrahlt. Das Meer fühlte sich kühler an.

Port Grimaud sollte man sich angesehen haben, wenn man dort vorbei kommt.
Wie Venedig eine Lagunenstadt. Ich kenne das Städtchen, weil die Familie von meinem allerersten Freund da hinten links eine Ferienwohnung hatte. Seit ich das erste Mal dort war, hat es mich fasziniert.

Mit Mond.

Zweimal in der Woche ist Markt. Wir haben ein fein gewürztes Poulet gekauft, jammi Kartoffeln und das beste Ratatouille, das ich je hatte!

Vom Camping aus fährt ein Zügli nach Grimaud hinauf. Dort gibt es eine Burg, die man anschauen kann. Eine herrliche Aussicht ins Maurische Massiv oder eben nach Port Grimaud und St. Tropez. Das haben wir dieses Jahr nicht besucht.

Was ich mir unbedingt gönnen wollte: eine Crèpe. Am letzten Tag probierte ich noch eine mit ZuckerZimt und Apfelmus.

Kategorie "seltsames Ausland": im Géant Casino kann man Hundewagen kaufen. Wie Kinderwagen, bloss auf Hunde abgestimmt. Und das hier ist nur ein kleiner Ausschnitt. Im Eingangsbereich!



Mir hat die erste Woche auf dem Boot fast besser gefallen, auch wenn ich davor den grösseren Respekt hatte. Auf dem Camping waren die Kinder zwar auch noch zu klein, um selber auf Erkundungstour zu gehen oder im Kids Club mitzumachen. Aber oft wurde es am Abend spät. Entsprechend wurde es morgens auch später. Und dann war es schon zu spät, um schon an den Strand zu gehen. Und ausserhalb des Mobilhomes gab es nicht so viel im Schatten, was nicht einfach nur sand-staubig war. So haben die Kinder oft in "ihrem Zimmer" (etwa 8qm) getobt.

Heim sind wir dann recht spontan schon am Freitag Abend gegen 20 Uhr. Wir durften einen wuuunderschönen Sonnenuntergang erleben, während wir durchs Massiv kurvten. Kurz nach 2 Uhr nachts passierten wir dann die Schweizer Grenze und gönnten uns dann doch noch eine Übernachtung im Hotel. Wir bekamen das Zimmer sogar noch etwas günstiger, weil ja die Hälfte der Nacht eh schon um war =D
Das Frühstücksbüffet war seehr fein. Einigermassen ausgeruht kamen wir dann 3h reine Fahrtzeit später daheim wieder an.