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Montag, 27. April 2015

Lukas - Deutsch Deutsch - Lukas 18,5 Monate

Damals hatte ich beim Frollein ja auch notiert, was sie mit 17,5 Monaten schon so alles von sich gab.
Bei Junior hatte ich erst Angst, ich würde es dann vergessen, aber jetzt bin ich ja nur knapp 1 Monat hinterher.
Viel schlimmer ist, dass ich gar nicht weiss, wo anfangen! Davon abgesehen, dass da jeden Tag 1-2 neue Wörter dazu kommen, ist sein Wortschatz glaubs noch grösser als der seiner Schwester damals...

In willkürlicher Reihenfolge
Mami = Mami, aber auch Salami
Papi
Nanin = Janine
Dutti = Luki
Oli = Oli
Dotti = Gotti (Sandy)
Hund /wauwau
M(i)au = Katze
ufe = rauf
abe = runter
Appe (fast wie abe, darum auch schon Verwechslungen) = Chappe, Mütze 
obe = oben, oder auch "auf den Arm"
use = raus
miis = meins
du
ich (mit so süssem französischem Akzent ;))
doch!
Nini = Milchschoppen, aber auch sonst trinken
Wade = Wasser (trinken)
eiss = heiss
aalt = kalt
fein
no meh = noch mehr
fättig = fertig
mala/male/ moole = malen
Fleiss = Fleisch
Üdeli, Udle = Nüdeli, Nudle
Hose
Datti = Gaggi, Kacka
au = au
Roboto = Roboter (neeeeein, kein Spiel aufm ipad... ;))
Velo = Fahrrad
bitte/ditte = bitte
tada/dada = Danke
Tadaa = Tadaa (wenn wir "Kunststücke" machen)
Bett/Betz = Bett, aber auch Decke
Öpl = Öpfl, Apfel
(Na)Nane = Banane
Mais
Boot = Brot
Öppl = Löffel
Abel = Gabel
x'^?¨= Messer
(Be)Beeli = Gummibärli
Pindudin = Pinguin
Padadei = Papagei
Fant = Elefant
Muh = Kuh
Uu-Aa = Affe
Pieppiep = Vogel
Nemo = Nemo, Fisch
Fis, Fisch = Fisch
Siff = Schiff
Bea = Bär
Hasi = Hasen, Kaninchen, besonders diese hier 
lea = leer
Ball
waate = warten, meist: warte!!
ei dwei düü = eis zwei drü
(atun) fääti LOS! = Achtung, fertig, LOS!
jaa = Ja
nei! = Nein
(duete) mitenand = en Guete mitenand
luut = laut, auch alle lauten Maschinen, wie Bohrer oder Staubsauger
Auto
bi du? = wo bist du?
(ch)um = komm
tudiguu = Entschuldigung
nüü = Chnüü, Knie
Ooh = Ohr
Muu(l) = Mund
And = Hand
nell = schnell
abedeit = abegheit, runter gefallen
oppala = hoppala, ups
oot = Rot
ääl = Gelb
bau = blau
waaz = schwarz
Baum
allo  = hallo
(m)enonon = Telefon
au = au
weh = weh
hallo
tsüüss = Tschüüss
tsau = Tschau

87 Begriffe also..
oppala.. ums mal in Juniors Worten zu sagen. Wieder mehr als gedacht..
Ich staune echt, was die so alles drauf haben.. während Frollein mit 18 Monaten wusste, wie sie auf ein BobbyCar kommt, und dann aber einfach sass, fuhr Junior mir ca 14 Monaten schon Kickboard!!!
Bei  der 18Mt-Kontrolle war die KiÄ auch erstaunt, bei den "Tests" machte er schon das, was er erst in 6 Monaten können muss. Ich dachte, alle 2. sind so schnell, aber es hängt wohl auch wieder mit dem Altersunterschied zusammen.
Er isst wie ein Mähdrescher, hört aber wie ein 90jähriger, nämlich gar nicht! ;)
Naja, zumindest ist er nicht so "brav", wie seine Schwester es in dem Alter war. Da kann sie (und tut es auch) ihm jetzt doch das eine oder andere schlechte Beispiel abkucken.



im Garten
Ostereier anmalen
Sie sind aber nach wie vor alles in allem purlimunter und gesund, lebensfroh und witzig. Und manchmal sogar richtig süss zu- und miteinander!


Grillieren im frischen Frühling, mit Blick auf den Flughafen Zürich
(also da hinten irgendwo, dort wo's so hell ist ;))
im Europapark, der (neue) Wasserpark ist soooo toll! Gut, dass ich Ersatzklamotten dabei hatte!
Frollein hat diesen Teil verschlafen...

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Advent, Advent, die Zeit: sie rennt!

Ich hatte mir für diesen Advent auch so hübsche Sachen vorgenommen, aber ich komme zu kaum was.

Letzte Woche hatte ich ja 2 Tage ohne Büro, und doch bin ich daheim nicht ansatzweise so weit gekommen, wie ich es mir wünschte.

WENN ich mal was in Richtung Basteln gemacht hab, dann mit Kindern und das auch noch in der Küche, mein eigenes Zimmer wartet noch sehnsüchtig auf mich :(
D.h., ICH warte sehnsüchtig, das Zimmer fühlt vermutlich nichts ;)

Es war ja viel los, der Umzug, die ganze Sache mit dem Fernsehauftritt. Ich komme auch mit Kisten auspacken nicht so vorwärts wie geplant gewünscht gehofft. Ich bin schon froh, wenn ich zum Badezimmer putzen komme (gestern beide Bäder geschafft, plus noch Böden feucht aufgenommen, Wohnzimmer gesaugt),
davor/danach/dazwischen Kinder bespassen/ablenken, wickeln, füttern.
Dann sollte man auch an die frische Luft (die ist aber grad so fuuuuurchtbar kalt!!!), einkaufen (die Läden sind jetzt alle ein bisschen weiter weg..).
Und eben Kisten auspacken und gleichzeitig Ordnung halten.

Und dann wärs gut, ich könnte für die Schule lernen.
Letzte Woche war ja die erste Zwischenprüfung in Terminologie, letzten Dienstag dann Anatomie. Bei beiden hab ich ein ganz gutes Gefühl, heute kommt Terminologie zurück, dann seh ich es ja :)

Zum Lernen komme ich aber daheim mehr schlecht als recht: da sitz ich in der Küche (mein Zimmer ist ja einfach noch nicht benutzbar, da bräucht ich mal einen Tag oder so wirklich für mich ganz allein, ohne dass ich 3x Essen machen muss und hinterher aufräumen etc., da muss ich mich einfach konzentrieren können, was ich wo haben will...),
ich sitz also in der Küche, die Grosse kann/will noch nicht schlafen und auch will auch "malen" - "ich male aber nicht, ich lerne" - "ich will auch ein Papier haben und lernen!" *ääächz*

Tja, ganz schön was los. Wenigstens hängt der "umgekehrte" Adventskalender. Vor 2 Jahren angefangen/entstanden, hängt jetzt der Tannenbaum aus Filz an der Wand und jeden Tag können wir etwas dran hängen - und an Weihnachten haben wir dann einen schön geschmückten Baum.

Sonst ist es bei uns noch wenig weihnachtlich, aber die Grosse und ich lesen schon fleissig in den Weihnachtsbüchern und waren am Montag bei einer lieben Freundin zum Guetzle (Kekse backen, Guetzli = Keks, Kekse).
 

in der Weihnachtsbäckerei


vor 2 Jahren begonnen, jetzt im Einsatz
ich werd versuchen, ein Ersatzteil zu finden,
der Rest tut ja noch, warum also ein ganz neues Gerät kaufen?
Juniors erste Fahr auf einem Karussell!
Es war bitter kalt auf dem Klotener Weihnachtsmarkt, aberihnen hats Spass gemacht!
letzten Donnerstag hab ich an meinem "Ferientag" tatsächlich auch noch was nur für mich gemacht:
meine Ausbeute, ein paar neue Washitapes für meine Sammlung (Manor)

Dienstag, 4. November 2014

Schon Vorsätze für 2015?

Ich auch nicht.
Zumindest nicht die üblichen.

Ich möchte gern noch dieses Jahr (und wer mich kennt, weiss, das ist sportlich! ;)), unser neues Daheim fertig wohnlich eingerichtet haben. D.h. möglichst keine Kartons mehr rumstehen haben, und mein Arbeitszimmer so eingerichtet haben, dass ich meinen Hobbies nachgehen kann.

Ist ja nicht so, dass ich keinen Fotodrucker daheim habe, da geb ich meinem GG schon Recht, aber Barbara hat so oft Werbung für die canon pixma gemacht, da musste ich letztes WE zuschlagen, als der lokale Photo-Meister einen reduziert anbot... (anderes, glaub, kleineres Modell).
Der druckt jetzt bis A4-Grösse, ab Handy oder anderem portablem device, scannt und überhaupt, er ist weiss *kicher*. Und er steht bei mir im Zimmer. Ganz entscheidend.

Ich möchte soooo gerne endlich wieder regelmässig scrappen. So PL-mässig, aber halt nicht jeden Tag festhalten, das geht so nicht. Aber so einen Monat zusammenfassen, wer was gemacht/erlebt hat.

Und auf instragram hab ich via mammamia eine App für mein android-Handy gefunden, das mir abei vllt hilft (und darum geht's heute eigentlich auch).



InstaCalender macht mir von meinen insta-Bildern eine schöne Übersicht, die ich mir bestimmt auch ausdrucken kann. Und das Bild kann ich dann super in meinem Album verwenden.
Mir gehts bei ig überhaupt nicht um likes und Kommentare - auch wenn ich mich freue, wenn ich sehe, dass es/ich nicht unbemerkt bleibe, so isses ja nu nich.
Aber ich kann so relativ einfach Momente festhalten, die ich sonst vllt vergesse. Und mit der Übersicht erspare ich mir etwas Arbeit, weil ich nicht zusammen suchen muss, was wann passiert ist.

Ob's dann auch klappt.. wir werden sehen :)

Jetzt muss ich aber hurtig noch etwas Anatomie lesen, sonst hab ich schon in der ersten Woche die Hausaufgaben nicht gemacht :)

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Wenn irgendwie alles stimmt...

Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, trifft das grad ziemlich auf mich zu...


Hab ich mal erwähnt, dass wir umgezogen sind? Vllt habt ihr es auf instragram oder facebook mitbekommen.
Naja, Juli 2013 hatten wir das ja auch schon, jetzt sind wir aber eben nochmal umgezogen.
Freunde und Verwandte hatten schon Wetten laufen, wie lange wir es wohl aushalten =)
Ich weiss nicht, wer was gewonnen hat ;)


Aber ja, die neue Wohnung ist eigtl. ein Haus. Oben drüber ist noch ne sog. Einliegerwohnung, aber sonst, ein Haus. Für uns. Aber mit Nachbarn, Kindern, einem Spielplatz, grad an der Landwirtschaftszone, und innert ca 30' mit den ÖV doch in Zürich City.

Ich freu mich auf mein neues Büro, das nur mir gehören wird ;)
GG hat auch wieder ein eigenes Zimmer, in dem er bis spät werkeln kann.
Ich erhoffe mir, dass ich es gut, schön, praktisch einrichten kann und dann eeeeeendlich wieder kreativ werden kann. Und zwar regelmässig. Ich will scrappen, stempeln, nähen, häkeln, Kärtchen machen und "normales Zeug basteln".

Die Kinder wachsen und gedeihen prächtig, Junior klettert überall rauf, balgt sich mit seiner grossen Schwester, sie plappert und ist witzig, verbreitet meist gute Laune und beide lassen mir die Schmetterlinge im Bauch tanzen!
bild via jasonboonbigband.blogspot


GG und seine Band sind fleissig an den zeitintensiven Vorbereitungen für den Kampf der Orchester. Aktuell müssen wir unsere Termine gut koordinieren.. Aber ich bin gespannt, auf das, was da kommt, geht ja schon sooo bald los! Am 16.11.14 im Fernsehen auf srf 1.
Bis dahin kann man Hintergrundinfos witzig-bissig präsentiert hier geniessen.

Und dann hab ich ja diese Woche auch noch ne Weiterbildung begonnen.
Lange Zeit hatte ich Albträume, in denen ich noch die ganze oder einzelne Fächer für die Matura nachholen muss, bzw. die dann erst kommen. Und das mehr als 10 Jahre nach der eigtl. Matura.
Mein Unterbewusstsein meint wohl, ich müsse mal noch was Richtiges lernen (und abschliessen).
Tja, ich wusste aber halt einfach so üüüüüberhaupt nicht, WAS das denn sein könnte.

Bis vor Kurzem meine jüngste Schwe auftauchte und mir erzählte, sie mache jetzt noch Arzt- und Spitalsekretärin!
Bäng!
Das wars! Das verbindet so ziemlich genau das, was ich gut kann und gerne mache!
Und jetzt macht sie den Lehrgang in SG und ich in ZH :) Quasi parallel :)
Viel kann ich dazu noch nicht sagen, aber ich freu mich schon auf das Fach Terminologie heute Abend, endlich mal wieder Latein!
Dieses "endlich" hätte ich mir zw. '92 und '98 wohl auch nicht träumen lassen lol.

Dass ich von themama getaggt wurde, dafür danke ich, muss aber ein ander Mal darauf eingehen!
Gleich klinget die Schulglocke!
Bis bald!

Mittwoch, 23. Juli 2014

Ferien auf dem Hausboot

(Mehr und andere Bilder und "Tagebuch" folgen separat)

Wir haben Ferien auf einem Hausboot gemacht! Eher zufällig sind wir darauf gekommen und haben dann bei http://www.hausboot.ch gebucht, der das seit Ewigkeiten selbst gemacht hat und jetzt sein Hobby zum Beruf gemacht hat.
Er hat uns auch den Fluss und das Boot empfohlen, damit es kinderfreundlich(er) ist (Details kann ich keine geben, bzw. Alternativen, hat nämlich alles GG organisiert).
Aber allgmeine Tipps dann weiter unten.
Prämisse: 2 Erwachsene, 2 Kinder (ca 8Mt und 2,5 Jahre)



Für wen ist das was?

Es ist total gemütlich. Ich will nicht sagen, langweilig, denn das stimmt nicht. Aber Action gibts wenig.
Ich kann es allen empfehlen, die gerne Wasser mögen, gerne im Grünen sind.
Das Ausland mal anders kennen lernen möchten, die Enge Gemütlichkeit des Camping/Wohnwagen-Lebens mögen.

Ich persönlich mag die etwas breiteren Flüsse lieber als die schmalen Kanäle,
hier muss man sooo konzentriert lenken, sonst korrigiert man ständig.


uuups, hier waren wir baden,
dass man das nicht darf, haben wir erst auf dem Rückweg gemerkt...
schön wars aber ;)


Wer Angst vor Seekrankheit hat, braucht die nicht zu haben: es schaukelt höchstens mal, wenn man angelegt hat und ein anderes Boot vorbei fährt oder wenn man ein anderes Boot kreuzt. Aber auch dann wirklich nur gaaanz wenig (oder, wie mir eine Arbeitskollegin erzählte, wenn die Wasserpolizei durchfährt).
Man muss gut auf engem Raum auskommen, man hat nicht wie im Hotel viel Platz für die Klamotten. Uns wurde empfohlen, die Koffer auszuräumen und dann im Auto zu lassen (jep, gut so).
Die Leute an Bord sollten eine ähnlich Energie haben, so dass es nicht zu grosse Unstimmigkeiten gibt, wie lange man an einem Tag fährt, ob man sich an Land was anschauen will, wo man anlegt...

Welcher Fluss?
Wo man schliesslich seine Zeit verbringt, hängt davon ab, in welches Land man möchte (hihi, vllt auch, welche Sprache man spricht ;)). Was ich mitbekommen habe, gibt es das in Frankreich, Deutschland, Holland, Österreich, Kroatien, England. Anscheinend auch in der Schweiz.
Schaut mal auf le boat. (wir haben nicht hier gebucht).
Wir waren auf der Saône, in Frankreich. Eher nördlich. Schön übersichtlich, ruhig, nicht zu breit.


Selten: ungestört zu Mittag essen, dazu lesen
(zufällig hielten beide Kinder grad zu selben Zeit
Mittagsschlaf, aber das Essen war schon fertig)


unsere "Fenster"


Sehr nützlich:
Waren für die ersten Tage unsere beiden günstigen Tagesvorhänge vom Möbelschweden, wir hatten eine kleine Insekten-Invasion (gleich die erste Nacht in der Natur angelegt/verbracht). Im Boot war es stickig heiss, fast schon saunamässig. GG hat dann pragmatisch die Vorhänge mit Wäscheklammern vor den Fenstern festgemacht, Luft rein, Viecher draussen.

Die Einweg-Wickelunterlage: die hatte ich noch im "Fundus" daheim. Und in genau 1 Fall war ich so froh drum! Juniors Windel hielt nicht stand und ich hätte kein Handtuch dafür opfern wollen :)
Mittlere Abfallbeutel: für die Windeln. Man kommt nicht zwingend jeden Tag an einem Abfallkübel vorbei...

Ich hab noch nie so viele Schwäne gesehen wie in diesen Ferien...

In der Schleuse Pflicht, sonst nicht (und auch nicht nötig): die Schwimmweste


Abfallbeutel, 17l. Für den Abfall. Mir ist in diesen Ferien aufgefallen, wie viele Dinge wie sehr verpackt sind und was das alles für Abfall bedeutet..
Und glaubt mir, auf dem Boot hat es nicht unendlich Platz, schon gar nicht für Müll.

"und der Koch in der Kombüse, ..."
Wir hatten einen Kapitän, 2 Matrosen und eine(n) Smutje an Bord :)
Am Sonntag gabs auch mal Rührei.


Eigene Gewürze: Es war vieles da, in dieser Mini-Küche. Geschirr, Besteck, Gläser (sehr französisch: les bols, die sie morgens für Müsli wie auch Tee/Kaffee benutzen; "normale" Tassen, wie wir sie kennen, haben die irgendwie nicht :)). Aber Abwaschsachen und Gewürze haben wir mitgenommen. Aber auch nicht alles gebraucht. Hängt vllt auch ein bisschen davon ab, was man zu kochen gedenkt (ich nehme mal an, jeden Tag auswärts essen ist eher selten). Aber Salz und ne italienische Würzmischung kommen super!
Ich hatte auch die fertigen Mischungen für Salat dabei, die, die nur noch Wasser und Öl brauchen. Sehr praktisch, weil klein.

Auch Abwaschschwamm und Hand-/Abrockentücher hab ich mitgenommen, hätte man aber auch mieten können.


Wann immer möglich, die Spielplätze nutzen.
Auf dem Boot kann man sich nicht austoben.

Leider sind die beschattenen Plätze Mangelware in Frankreich, wer sich das ausgedacht hat?
Hier in Seurre ein guter Platz gleich bei der Anlegestelle.


WC-Papier. OMG. Die Franzosen und die Toiletten. So ne Sache für sich, oder? Deren Klopapier ist ja total dünn, weil sie (wie die Amis) eher Knüller sind statt Falter. Und das Restaurant kann noch so chic sein, das Klo (es gibt ja auch bei 100 Plätzen höchstens 1!?!?!) ist total vernachlässigt...

Haushaltspapier. Kann man immer brauchen.

Wasserfeste Schuhe: wenn man mal in der Natur baden will und, wie ich, nicht so gerne Naturboden fühlt (hatten wir auch fürs Frollein dabei). Oder wenn man in einer öffentlichen Dusche in einem Hafen duschen geht.

die grösste Schleuse, die wir gemacht haben: Seurre, Blick fluss aufwärts.

Die hier ist um einiges kleiner, auf dem Rhein-Rhone-Kanal.
Für 5€ wurde unser Wassertank gefüllt.
Der Schleusenwärter und seine Tochter (die links).


Eine Picknick-Decke. Wir waren bei einigen "Landgängen" froh drum, so konnten wir uns hinsetzen und Junior konnte etwas krabbeln, ohne vom bösen Gras gepiekst zu werden ;)

Bei Pharmama hatte ich von No-Bite gelesen. Eher teuer. Ob es gewirkt hat, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, wir hatten auch das kindertaugliche Antibrumm dabei.
Überhaupt, eine Apotheke. Ich hab mir eine kleine zusammengestellt. In unserer einen Drogerie habe ich sogar eine Liste bekommen, hab aber längst nicht alles mitgenommen, was da drauf stand (finde auch nicht alles nötig), aber im Notfall hat man lieber zuviel dabei und brauchts nicht, als umgekehrt.

Oft gabs 1-Topf-Gerichte, bzw. serviert wird, wies praktisch ist :)


Mir fällt grad ein, wo ich obiges Bild sehe: eine Sitz-Erhöhung hätte sich hier auch gut gemacht. Ein nächtes Mal nehme ich doch wieder die Hoppop-Wickeltasche mit...
Desserts können sie echt machen, die Franzosen...

Wenn sie auf der Karte steht, bestellt sie GG garantiert:
île flottante


BabyFood: Junior ist ja in der Brei/blw-Phase. Mikrowelle gibts aufm Boot nicht, weil kein Strom in dieser Stärke. Den gibts nur im Hafen, wenn angestöpselt (und das kostet dann jeweils).
Also ist es auch mit Brei selber machen, sprich pürieren, nicht weit her. Wir haben darum Gläschen gegeben, und halt sonst fingerfood/blw, wenn möglich.


Für ein nächstes Mal:
Fernglas grad für grössere Kinder sicher eine tolle Sache, wenn man schon so in der Natur ist!



Eingepackt und nicht gebraucht:
Sonnensegel. Ich hatte im Vorfeld ein 3eckiges, eher kleines gekauft. Wir hatten aber das Glück, dass wir (und das empfehle ich seeehr!) ein fixes Sonnendach hatten. Viele Boote, die wir gekreuzt haben, hatten nur einen Sonnenschirm auf dem Deck. Und wenn man stundenlang fährt, kann das ein wenig zu klein sein für alle an Deck. Ausserdem nicht sonderlich stabil, wenn mal ein strengerer Wind weht.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Babyausstattung - un/nütz

Julia von Punkelmunkel hat aufgelistet und erklärt, was sie im ersten Babyjahr (uuaa, ihr Kleiner wird auch schon bald 1!!!)  für unnütz hielt und fragt nach, wie wir das so sehen.

Ich hab hier meine Erfahrungen notiert :)

Schlafsack: hatte ich beim Frollein schon bekommen, aber bei beiden Kindern nicht gebraucht. Ich habe jeweils eine leichte Decke benutzt, z.T. selbstgehäkelte/-nähte. Sie strampeln sich beide frei. In jeder Jahreszeit. Wenns kühler ist, ziehe ich den Kindern einfach Pijis mit Füssen an.

Schlafanzüge, Pijis: hab ich, im Gegensatz zu Julia, grad beim Junior bewusst angezogen. Ich fand, das gab mir und hoffentlich auch ihm, einen gewissen Rhythmus. Oder anders gesagt, ich wollte nicht wie beim Frollein einen schleifenden Übergang, sondern klar "jetzt gehts ins Bett". Da wir beide Kinder nie gross einschlafbegleiten/-tragen/-stillen (schöppelen) mussten, ging das auch gut.
Und morgens ist es auch ein Wechsel von Nacht auf Tag.

Kleine Kleider: vom Frollein habe ich alles behalten, was nicht streng girly war. Vieles konnte ich aber trotzdem nicht anziehen, weil Junior schon zu gross dafür war. Konkret finde ich die Kleider von C&A jeweils zu klein geschnitten, da würd ich eh generell eine Nummer grösser kaufen als bei andern Marken.
Zum Verschenken fand ich es immer schöner, wenn wir was in 74 oder grösser bekommen haben, die Kleinen wachsen ja so schnell, da war ich immer froh, hatte ich für den Tag, an dem nichts mehr passt, dann schon was Grösseres da.
Man muss dann halt bedenken/ausrechnen, was für ne Jahreszeit dann etwa sein könnte.
Was ich auch gern mache: Outfits, die mir sehr gefallen, gleich in 2-3 Nummern grösser auch kaufen, dann hab ich quasi länger was davon :)

Fläschchen: Wir haben/hatten noch Avent-Flaschen und haben dann einfach aufgteilt, die kleinen und mittleren für ihn, die grossen für sie. Und halt die entsprechenden Sauger drauf. Mit dem Stillen hats ja leider nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt hatte :(
Betreffend Verschenken: siehe Nuggis.

Nuggi (Schnuller): find ich mitunter das schlechteste Geschenk, was man machen kann. Meine Meinung. Wenn ein Kind einen nimmt, dann brauchen Eltern u.U. lange, bis sie einen passenden finden.
Aber in den Baby- und Mami-Köfferchen sind immer welche drin, auch Fläschchen.
Unsere beiden Kinder haben in den ersten wenigen Wochen einen genommen, aber dann immer ausgespuckt. Brauchten keinen zum Einschlafen. Wunderbar :)
Daumen war beim Frollein auch nur sehr kurz ein Thema.
Nuggiketten hingegen find ich praktisch, wenn man sie auch für Spielzeug oder auch mal nen Beissring oder so brauchen kann. (vllt kann ich mal ein kleines Tutorial zeigen, wg Befestigung..)

Beissring: Wir haben welche vom Frollein, die waren aber nicht wirklich im Einsatz. Die Zähne kamen fast alle ohne Begleiterscheinungen. Mal ein roter Hinternwar zT ein Thema oder Einschlafen, wie beim Junior aktuell auch, aber da hilft dann Osa-Gel oder wenns schlimm ist, auch mal ein Zäpfchen.

Badewanne/Einsatz: hatten wir beides, beim Junior nie (mehr) gebraucht. Die beiden baden eh meist mit Papa, und sonst hatte ich beim Frollein einfach immer wenig Wasser drin, seit sie sitzen konnte.
Thermometer ist unterdessen auch mehr ein Spielzeug ("i tue luege: 5 Zentimeter halbi Sechsi... halb Stund").
Fands aber nicht schlecht, weil man vllt beim ersten noch verunsichert ist (oder aber auch mehr Zeit hat, um es (ausgiebig) zu baden ;))

Wickeltisch: haben wir von Ikea, ich wollte nie so ein wahnsinnig breites Ungetüm. Das kann man später zum Bücherregal umbauen. Die Wickelunterlage ist auch von dort, aber unterdessen nur noch mit einem dünnen Molton belegt, die kann man viel schneller wechseln, wenn man sie waschen muss. Wir hätten auch so einen Holzrost (im Keller) für über die Badewanne, aber ich finde den anderen def. rückenschonender.

Wir wickeln/wischen ausserdem mit Windeleinlagen (auch das Pendant von Coop), das sind quasi trockene Feuchttücher. Wir tränken sie in einem Doppelbecken mit Wasser und wringen sie dann aus - und haben dann auch "Feuchttücher". Ich habe auch schon gehört, dass manche etwas Mandelöl oder so ins Wasser machen.

Windel-Entsorgung: Bei der grossen hatten wir noch einen Spezial-Eimer, wo man oben einen Zylinder dreht (Diaper Champ). Soll weniger riechen. Aber sobald sie zu essen anfangen, verändert sich der Geruch des Windelinhalts eh (und gestillte Kinder stinken weniger als die mit Pulvermilch, jep...).
Und wenn man den Sack rausnimmt, stinkts auch. Wir haben jetzt einen gebührenpflichtigen 35l-Sack vor der Haustür (sind nicht so exponiert), oben offen. Und weil wir diese Säcke recht schnell gefüllt haben, riechts eigtl. auch nicht grusig (und die Sonne scheint nicht drauf, das wäre vllt ein Verschlimmerungsfaktor).
By the way: so ein voller Windelsack wiegt uuuunheimlich viel!!!
Meine Empfehlung bei Windeleimern (wenn überhaupt): nicht zu gross, weil man sie voll nicht mehr tragen kann, aber auch nicht nur 17l, weil man dann ständig wechselt...
Als Geschenk eignen sich übrigens nicht nur Windeln (in Torten-, Motorrad- oder anderer Form), sondern auch Abfallsäcke! Man muss sich vllt erkundigen, ob in der entsprechenden Gemeinde Gebührensäcke oder Kleber für auf die Säcke verwendet werden (mit den deutschen Tonnen kenn ich mich leider nicht aus :)).

Ich habe Einweg-Wickelunterlagen (Migros), die waren grad in den Ferien praktisch. Sind sonst aber nicht in Gebrauch.

Heizung (melectronics): wir haben keinen Heizstrahler, brauchten wir nie. Aber wir haben einen sehr kleinen, schwenkenden (optional) Heizlüfter. Eine Art grosser Föhn :) der war manchmal nützlich. Jetzt beim Kleinen aber auch nicht mehr im Einsatz. Wenn sie noch ganz klein sind, kann das was Gutes sein, aber die Zeit vergeht sooo schnell... und dann muss man sich halt beeilen mit Eincremen und Anziehen ;)
Spezielle Pflegemittel: hatten wir eigtl. nicht. Junior hatte anfangs etwas trockene Haut, da haben wir Pelsano-Sachen benutzt, Linola-Salbe (die benutz ich jetzt :)). Sonst ein Kombi-Mittel für Haut und Haare.
Für den roten Po (vom Zahnen oder den Erdbeeren) Oxyplastin, aber ich denke, die meisten Salben mit Zink drin, helfen.
Für die anfänglichen Babymassagen habe ich Mandelöl genommen.

Lätzchen: haben wir für den Junior die von der Migros mit Ärmeln dran. Grad wenn sie zu essen anfangen, sei es Brei oder blw, mantschen sie noch viel und da will ich die Ärmel schützen.
Weil sie fürs Frollein zu klein geworden sind und damit sie nicht die gleichen teilen müssen, hat sie jetzt so "normale" einfach zum hinterm Hals zu binden. Auch von Migros.
Ich mag die, weil sie vorne flauschig/absorbierend sind, und auf der Rückseite undurchlässigen Plastikirgendwas haben. Top. (ich tumblere sie sogar hin und wieder..)

Nagelschere: haben wir, benutzen wir. Ich merke grad, dass es gar nicht so schlecht ist, weil er sich so schon dran gewöhnt. Ich verspreche mir weniger Theater später.
Ausserem hat er die Angewohnheit, sich in den Hals desjenigen zu krallen, der ihn auf dem Arm hat. Outsch :)
Frollein hatte (natürlich) ne Phase, in der sie das gar nicht toll fand, aber mit der richtigen Ablenkung, einem passenden (selbsterfundenen) Liedchen geht das super!
Wir haben so ein Set in einem Baby-Koffer bekommen (glaub ich), da waren auch ne Haarbürste (nicht unpraktisch, hätte ich auch nicht gedacht, fand die immer doof, aber Frollein hatte ja schon seit Geburt viele Haare), ne kleine Feile (?) und n Nagelknipser dabei. Den hab ich aber nur 1x benutzt, seither hat GG mich immer aufgezogen, weil ich dem Frollein die halbe in die Fingerbeere abgeknipst hab.

Breikocher: wäre manchmal vllt praktisch gewesen, wenn man dann vom eigenen Essen was fürs Kind püriert. Hatte ich aber nie. Aber ich find Brei kochen total doof. Und s Kind findet dann den Brei auch doof. Und dann hab ich umsonst so viel Brei für den TK gekocht *augenroll*.
Jetzt kauf ich Brei oder geb Junior was in die Hand (auch blw genannt...). Je nach dem pürier ich auch selber was.

Laufstall: hatten wir bei ihr noch, jetzt fehlt uns einfach der Platz. Manchmal wärs vllt praktisch, weil er sich jetzt anfängt hochzuziehen. Aber er findet auch so noch Möglichkeiten.
Wir wohnen nicht in einem Haus, wo ich ihn sichern müsste; wir haben auch keine Türgitter. Wenn ich duschen will, dann hat er eine Verwandte, die ihn bespasst ;)
Und sonst sind halt die beiden mit im (klitzekleinen) Bad.

Babyphone: hatte ich vom Geschäft noch vor der Geburt geschenkt bekommen. Aber es hat so gerauscht, dass wir das nie tatsächlich benutzt haben. Ausserdem wohn(t)en wir in einer Wohnung, und haben es schlicht nie gebraucht. Auch heute, wenn wir mal im Garten/aufm Balkon sitzen: dann geht man halt ab und zu mal rein und hört, ob sich was tut...
Wir haben dann zur Hochzeit eine Kamera gekauft, die wir via App dann hätten benutzen können. Wir hatten Gäste mit Kindern eingeladen und wer wollte, hätte auch dort übernachten können. Kam aber dann nicht zum Einsatz.
>> brauchen wir nicht.
Babybett: hatten wir wie den Laufstall ersteigert. Hatten jeweils für ein paar Wochen das Babybay im Zimmer, beide aber recht schnell ins eigene Gitterbett im Kinderzimmer gelegt. Wir schliefen dann alle jeweils ruhiger.
Jetzt haben wir im KiZi ein Kajütenbett, und zu Anfang ging das noch gut: er oben, sie unten. Aber jetzt bewegt er sich (leider) zu fest, als dass wir ihn oben oder unten schlafen lassen könnten.
Jetzt haben wir Junior wieder bei uns, im Gitterbett. Naja. Manchmal haben wir mit Frollein dann auch ein Familienbett. Hätte ich mir ja nie träumen lassen :)

Kuscheltiere: beide Kinder haben nichts, was sie zum Einschlafen oder Trösten brauchen. Hat sich nicht ergeben. Vllt kommt das noch. Aber verschenken würd ich das auch nicht unbedingt. Weil es so oft verschenkt wird. Aber es gibt doch ein paar bei uns daheim, die ich sehr mag: den Bären, der grösser als das Baby war, als es ihn bekommen hat; den Frosch mit den langen Beinen und Armen, an denen man ihn so gut halten kann, und noch 2, 3 andere.
Ich verschenke lieber (selbst genähte) Knistertücher, an denen man sich auch festhalten kann oder dran kuscheln.

Zahnputzsachen: da unser Frollein schon mit 4 Monaten die ersten Zähne bekam, haben wir bald angefangen, etwas Mundhygiene zum machen. Mit altersgerechten "Zahnbürsten" (mit so Gumminoppen), vor dem 1. Geburtstag dann auch mit einem kleinen Tropfen Zahnpasta. So war sie sich schon gewöhnt, dass da was im Mund ist. Werden wir mit Junior sicher auch bald anfangen.

Socken, die Glöckchen oder Tierköpfe dran haben: Kinder finden ihre Füsse auch so spannend :)

Dienstag, 10. Juni 2014

Wie man eine Overlock-Naht sauber auftrennt

Basierend auf dem Wissen, wie man eine Overlock-Naht versäubert, kann man so eine Naht auch auftrennen, ohne dass man die Stoffteile abschneiden muss. Je nach Material kann es aber schon Verluste geben..

Entlang der Naht alle paar Zentimeter die queren Gerade-Fäden (oder sind das gerade Querfäden? Nö..) mit dem Nahttrenner aufschneiden. Diese können dann zB. mit einer Pinzette rausgezogen werden und die Hin - und Her-Fäden bleiben dann auch wieder übrig und können einfach weggenommen werden.

Ich hoffe, das Video ist verständlich.

Video: Wie man eine overlock-Naht einfach auftrennt ohne Stoffverlust


leider auch hier: es hat nicht geklappt, das Video direkt einzustellen :(

Montag, 9. Juni 2014

Wie man eine Overlock-Naht versäubert

Eigtl. wollte ich "verstähten" schreiben, aber dieses Wort gibts wohl nur auf CH-Deutsch? Ich finde nämlich nicht raus, ob man es mit H oder ohne schreibt...
Da man aber bei G**gle oben genannten Titel findet, benutz ich den.

Ich erfinde das Rad bestimmt nicht neu, aber ein paar von euch sind vllt froh drüber.

Ich hab mich immer etwas geärgert, wenn ich die Overlock-Fäden versäubern muss. Ich hab aber (wieder) rausgefunden, welche der 4 Fäden ich wie ziehen muss, damit es kein Gewurstel/ Gnusch gibt und ich die Fäden super in der Naht versorgen kann.

Ich zeige euch nachfolgend Bilder, und hoffentlich auch ein Video (extra hochdeutsch :)).

Grundsätzlich habt ihr die geraden Fäden und die, die hin und her gehen. Ihr müsst die geraden herausziehen und die anderen "bleiben übrig", dann mach ich jeweils einen Knoten rein und zieh die Fäden in die Naht, nach ein paar Zentimetern schneid ich die Fäden dann ab.

Im unteren Video versuche ich zu zeigen, dass man auch bei einer "geschlossenen Naht" (zB bei einem Bündchen) die Naht recht sauber machen kann.


ohne Worte :)


Leider hat es nicht geklappt, die Videos direkt einzustellen, hoffe aber, dass ihr sie aufrufen könnt!




Donnerstag, 22. Mai 2014

Kinderwagentraum(a)

Ihr mögt euch vllt noch an mein Gelaber meine Erörterungen über Wickeltaschen erinnern.
Mit Kinderwagen geht es mir ähnlich. Bloss, dass sich da alles in einer anderen Preisdimension abspielt.
Ähnlich, nicht gleich. Aber aktuell stehen bei uns echt 4 verschiedene Kinder-Schiebe-Transporter rum.
Unser Doppel-Kiwa von Babyjogger City Select.
Ein Hartan Racer GT.
Ein Teutonia Fun (von 2007).
Ein Chicco Buggy lite way.
(die verlinkten Bilder sind alles Beispielbilder, zufällig gefunden)

Aber der Reihe nach. Gehen wir zurück ins 2011. Ich bin schwanger und ersteigere einen 2nd hand Teutonia Be You in Grau. Allerdings ist der neuwertig, sprich noch teilweise in Plastikfolie eingepackt.
love love love it!
Stabil, Lenkstange in der Höhe verstellbar, Handbremse, (die grosse, fixe Bremse klemmt manchmal, aber es geht), Sportsitz in beide Richtungen einstellbar. Praktischer und VOR ALLEM gut zugänglicher Einkaufskorb unten (sprich ein Migros-Sack hat gut drin Platz).

Weiter ins 2013. Ich bin wieder schwanger, Frollein wird bei der Geburt 20 Monate alt sein.
Wie gut wird sie laufen? Es wird dann bald Winter. Ich will vorwärts kommen. Vllt mag Nr. 2 auch nicht so gern getragen werden wie die grosse Schwester? Beide sollen schlafen können.
Per Zufall entdecken wir bei Ikea eine Mutter mit einem Babyjogger City Select.
Sie schwärmt, zeigt grad vor. Wir sind überzeugt.

Wir ersteigern. Verkaufen unseren Teutonia schweren Herzens, aber die neue Besitzerin ist sympa und der Wagen passt zu ihr :)
Wir benutzen den neuen vorläufig den Sommer durch als 1er Wagen, er ist schön leicht. Aber ich merke seine "Schwachstellen" (die sehr persönlich sind). Die Lenkstange lässt sich nur ganz wenig rein oder raus schieben, nicht "knicken". Keine Handbremse. Beim Sportsitz in Blickrichtung nach vorne, kommt man quasi nicht an den Korb unten, man müsste jeweils das Kind runterklappen im Sitz.
Er ist nicht gefedert.

Kind 2 kommt, der Wagen wird doppelt genutzt. Der Kleine jeweils vorne, denn mit mehr Gewicht vorne wird er schwer manövrierfähig oder Bordsteinkante/ in den Bus etc hoch.
Babywanne wird bald ausgetauscht, Sportsitz rein. Der Platz im Korb unten wird beschränkt und schwer zugänglich.

Es wird Frühling, ich finde, die Grosse könnte jetzt wieder etwas mehr laufen. Schliesslich ist sie schon 2 1/4 Jahre alt. Ich möchte wieder einen 1er Wagen (jaaa, den Dp. könnte ich ja umbauen, aber eben...).
Ich schaue mich um und werde in einer FB-Gruppe fündig.
Hartan. Warum nicht. Dem Teutonia so ähnlich.
Aber das Buggyboard von lascal will nicht recht passen (obwohl universal...), bzw. die Grosse muss sich recht verrenken, wenn sie drauf steht.
Grmpf.

Dann werde ich fündig. Ein 2007 Modell von Teutonia. Nur 100.-. Kann ihn gleich bei mir bei der Arbeit um die Ecke anschauen und die Vorfreude blendet mich.
Daheim merke ich, dass die Handbremse eigtl. gar nicht anzieht. Ich komme fast nicht an den Korb, weil das Gestell so komisch ist, Einkaufen damit ist nicht möglich.
Und der Bügel fehlt, der Kleine kann sich nirgends dagegen stemmen, rutscht schon fast unten raus.
Ersatz müsste extra im Fachhandel bestellt werden, und FALLS es Ersatz gibt, dauert es bis zu 8 Wochen ("ja halt, wie wenn Sie en neue KiWa bstelled").



Ich ärgere mich jetzt darüber, dass wir den ersten Teutonia überhaupt weggegeben haben, aber damals haben wir nach besten Wissen und Gewissen gehandelt.
Jetzt, dass ich voreilig den Hartan gekauft habe und ihn (wies aussieht) mit einem Minus von 150.- wieder los bin.
Dass ich 100.- für, tschuldigung, Schrott ausgegeben habe. Und den vermutlich nicht loswerde, auf ricard* gibts eeeetliche bessere Kiwa für weniger, mit 0 (in Worten NULL) Geboten.


Nach 2 üblen Nächten, die letzte u.a., weil ich von KiWas geträumt habe, haben wir uns entschieden, dass wir wohl den City Select noch behalten.
Da muss ich jetzt durch. Aber praktisch mit 2 Kindern ist er schon. Aber halt einfach nicht mein Traum...

Zusatz: Den buggy chicco lite way hatte ich im Sommer 2012 gekauft (und im Herbst dann in die Türkei in die Ferien mitgenommen, damit konnte ich bis zur Maschine und hab ich beim Landen auch gleich wieder bekommen!), der war eigtl. immer super, weil er eine sog. "Regenschirm"Buggy ist, d.h. er lässt sich so zusammenklappen wie einen Schirm und nimmt echt wenig Platz ein, sei es im Auto oder im Treppenhaus.
Für mich ein wichtiger Punkt: Man kann ich flach stellen, damit das Kind beim Schlafen liegt.
Ist aber echt light und holpert halt auch ein wenig durch die kleinen Räder. Vorsicht: keine schweren (Wickel-)Taschen anhängen, besonders und v.a. nicht, wenn kein Kind im Wagen sitzt, der kippt!

Den haben wir auch immer noch und der wird auch gebraucht/benutzt für so Mini-Trips mit nur 1 Kind.


Kleines Edit: was MIR persönlich wichtig ist/war bei einem KiWa (ohne Wertigkeit in der Reihenfolge)
lieber 4 Räder als 3 (die vorderen 2 schwenk-, aber auch feststellbar, ist fast schon Standard)
Sportsitz mit Blick zu mir möglich (Stichwort Reizüberflutung)
Liegeposition im Sportsitz möglichst flach
Handbremse (wenn möglich)
stabiler und vernünftig grosser Einkaufskorb
Lenkstange knickbar/in der Höhe verstellbar
mit Federung ist viiiiel angenehmer als ohne!
eine runde, womöglich gepolsterte Lenkstange
möglich klein/flach zusammenlegbar
und: ich habe eine Schwäche für Accessoires ;) Also Taschen und Halterungen für Getränke und so Quatsch =DDDD

Dienstag, 20. August 2013

"Gast-Post" quasi: der dritte Person-Reflex

Grad via FB entdeckt und für verlinkenswert empfunden:

http://papa-online.com/dritte-person-reflex/

Ich wollte das ja auch NIE machen, und flutsch, schon passiert.
Mittlerweile weiss ich aber auch, dass das ganz normal ist und fühle mich nicht mehr schlecht deswegen (genauso wie ich jetzt auch weiss, dass Babys ein Saugbedürfnis haben und Schnuller darum nicht nur des Teufels sind - bin trotzdem froh, mag unsere Tochter keine und müssen wir ihr darum keinen abgewöhnen).

Montag, 3. Juni 2013

Überlegungen zu Wickeltaschen

Früher oder später setzt sich wohl jede Schwangere mit dem Thema Wickeltasche auseinander. Stimmt's? :)
 

Auf dem Bild oben sind die Taschen in der Reihenfolge, wie ich sie mir gekauft hatte oder sie im Einsatz waren.


In meiner ersten Schwangerschaft habe ich mir im 5. Monat in Berlin eine Tasche gegönnt/bekommen, die sich später als äusserst unpraktisch herausgestellt hat.
Darum sollte sich frau und vllt auch mann vorher überlegen oder bei Bekannten schauen, wie, wann und wozu sie die Tasche brauchen will.
Klar, für Wickelsachen. Aber es gibt da trotzdem Unterschiede und die Bedürfnisse des Kindes und der Wickelnden ändern sich. Bzw. der Inhalt der Tasche.
Wie immer sind das meine Erfahrungen und Ansichten. Aber vllt ist es ja ein Input für die eine oder andere Leserin.
Es kommt auch vor, dass sich werdende Eltern eine Tasche passend zum KiWa kaufen, oft gibt es die dann in der gleichen Farbe.
Andere, vllt mehr auf Style bedachte Mütter, wollen nicht, dass man die Tasche als Wickeltasche erkennt. Da gibts dann Passendes auf dem Markt.
Was ihr, nein, ICH tatsächlich in die Tasche packe, ändert sich je nach Alter des Kindes, nach Destination und Dauer des Rausenhalts, äh, Aufenthalts. Wie auch immer :)
Erst brauchte ich Windeln, Feuchttücher, Wickelunterlage, Ersatzbodies, Schoppenflasche(n), Pulver, Wasser (heiss und kalt). Wir hatten kein Spuckkind, darum keine Nuschis oder Stoffwindeln/-tücher gebraucht.
Dann kam eine Zeit, in der wir weniger Ersatzklamotten brauchten.
Dafür Brei-Behälter. Und nicht mehr soviel Milch/Pulver/Wasser (oder nur noch kühles, weil man heisses fast überall bekommt).
Dann kam ne Wasserflasche dazu, im Schoppen nur noch Kuhmilch. Knabbergemüse, Obst.
Klamotten eigtl. gar nicht mehr.
Aber anderes Spiel- und Unterhaltungszeug. Oder Zahngel. Oder Finken (Hausschuhe) wenn sie zur Tagesmutter geht oder wir Bekannte/Verwandte besuchen.
Wickelunterlage ist zwar in der aktuellen Tasche drin, aber frau hat ja fast immer eine Jacke, die auch reicht.

Und jetzt aktuell kommt es wirklich drauf an, wie lange wir weg sind. Und da BRAUCH ich halt einfach so viele unterschiedliche Taschen... kann ich doch nix für... *unschuldigguck*
Aber ein Milchschoppen, eine Wasserflasche, vllt was zu Knabbern, Windeln und Feuchttücher sind fast immer dabei.
Weil man nie weiss, ob und wie lange man aufgehalten wird.
Natürlich nicht, wenn ich bloss die Post am Briefkasten hole.

Ich war mir auch nie schlüssig, ob ich die Sachen so lose in der Tasche will oder lieber noch mal eingepackt (ich LIEBE halt Taschen und Co...).
Darum sind bei mir aktuell die Windeln in einer stoffigen Windeltasche (knapp zu sehen auf dem letzten Foto, rot), grad so gross wie die Windeln selber, mit Platz haben auch Feuchttücher. So kann ich auch mal ganz schnell mit dem Frollein wohin verschwinden, ohne die ganze Tasche mitschleppen zu müssen. Wickle bei der Frauenärztein auf der CTG-Liege, auf der grosselterlichen Couch, dem Familienklo im Einkaufszentrum.


Das war meine erste Tasche.
Pro: abwischbare Oberfläche, Wickelunterlage inkl. (nicht auf dem Bild), Fächer innen und aussen. Design :)
Contra: schon leer ziemlich schwer (wg des Materials), mit der Wickelunterlage in der Tasche hat es gar keinen Platz mehr für Windeln, geschweige denn für Flaschen, Wasser, Pulver, Ersatzkleider. *lach* #Anfängerfehler



Diese hier hat mir meine eine Schwester genäht. Sehr durchdacht und voller Liebe.
Pro: viel Platz, schöne Unterteilung innen, Reflektorstreifen aussen, süsse Stoffe
Contra: leider nicht "wasserdicht", bei Regen hätte es ziemlich rein geregnet :(
nicht so stabil, weil Träger im Verhältnis zu schmal (eigenes "SM").



 
 
Während des Geburtsvorbereitungskurses im Spital unserer Wahl entdeckte ich am Kiosk die tollen "Pedale"-Taschen und -Portemonnaies. Das Portemonnaie (erst vor Kurzem kaputt gegangen), ein Federmäppchen und die kleine Tasche hab ich mir dann gegönnt. Hab ich schon mal gesagt, dass ich Punkte liebe? ;)
Am Tag nach der Geburt kam der Liebste von einem Spaziergang mit dem Töchterchen zurück ins Zimmer und meinte: "lueg mal, was dJanine dir kauft het!" - und überreichte mir die grosse Umhängetasche *love*
Pro: sehr viel Platz innen, leicht, abwaschbare Aussenfläche, gut verschliessbar
Contra: nur die flache Aussentasche und innen genauso eine. Inhalt "fliegt" rum, ist "nicht gesichert", "vermischt sich".

 
 
 
Von GGs (übrigens eine gängige Abkürzung für GötterGatte, von bösen Zungen auch GeldGeber) Wickeltasche hab ich hier leider nur noch die Innenansicht.
Ja, irgendwann musste er sich eine eigene zu tun. Ich habs einfach nicht mehr ausgehalten, weil er sich einfach andere Sachen in anderen Mengen ein-, aber meist nicht mehr ausgepackt hat.
Z.B. Schoppen. Mit Milchresten. Aber das ist eine andere Geschichte.
Ich sag nur: nicht falsch, einfach anders ;)

Naja. Also. Er hat(te) eine eigene, für die er auch selber verantwortlich war (wenn mir aber mal wieder die Flaschen ausgingen, bin ich halt da kucken gegangen... ;)).
Nix Besonderes, was das Optische angeht.
Gekauft in der Migros.
Pro: Gute Einteilung innen und ich glaube auch Fächer aussen. Schulterträger gut an KiWa zu befestigen (hat jeweils so Druckknöpfe, damit sie nicht an der KiWa-Lenkstange rutscht).
Contra: das Design :) - ist ja auch seine!!! Muss mir nicht gefallen.
 
 
 
 
 
Folgendes Täschchen hatten wir nicht wirklich lange im Einsatz. Ich hatte es jeweils für die TaMu (Tagesmutter) gepackt. Aber es wurde einfach irgendwann zu klein (ihr seht es hier mit einem 16mt altem Kind).
Pro: abwaschbare Oberfläche, innen unterschiedliche Taschen/Einteilungen, Reissverschluss (war praktisch für Zäpfchen oder andere Medis). Design :). Klein.
Contra: einfach zu klein, nur die Hand-Henkel
 
 

 
 
 
Natürlich kann frau sich auch selber eine Tasche nähen! Anleitungen und Schnittmuster gibt es genügend online.
Mir hat diese hier gut gefallen. Von lillesol und pelle.
Pro: Grösse, Innenfächer ("Design" und Stoff wählt frau ja selber ;)) Der Deckel ist gleichzeitig Wickelunterlage, die man auch ganz wegnehmen kann.
Contra: war mir dann doch irgendwie zu gross für so husch-husch mal weg. Aber v.a. zu labbrig, aber das liegt NUR an mir, weil ich kein Vlies benutzt habe (beschichtete BW, Rucksackstoff benutzt, Faulheit).

Eigtl. n super Teil! Das contra liegt wirklich nur bei mir.

Die Wickelunterlage ist hinten unten an der Tasche mit einem Klett befestigt, hinten oben mit Druckknöpfen und vorne wird sie durch eine Lasche geführt. Ich hab hinten noch 1 Netz-Aussentasche angenäht.

Supergrosse Wickelunterlage, abwischbar.
 
 
 
 
Das Folgende ist eiglt. gar keine Tasche, sondern nur eine Art Kulturbeutel. Ein Necessaire (hach, wie schön es doch die Franzosen ausdrücken: ein "Nötiges", bzw. für das Nötige! :))
Gekauft hab ich das in einem Buchladen... ist eine Berliner Firma, glaube ich (ich kuck daheim schnell nach und ergänz es dann!).
Dazu MUSSTE ich einfach die Handtasche/Schultertasche haben *kicher* Die benutze ich auch als solche. Bzw. die benutze ich als Wickeltasche und mein Portemonnaie, Handy und Schlüssel haben einfach auch noch drin Platz.
Dieser Kulturbeutel ist aber auch im Einsatz, gefüllt mit Windeln, Feuchttüchern und Ersatzklamöttchen.
Pro: Viel Platz fürs Nötigste, Innenfach, abwischbare Oberfläche/Aussenseite. Hat praktisch Platz unten im KiWa.
Contra: keine Henkel, nicht mehr Unterteilungen. Nicht wirklich eine Tasche.
 
 
Und nun: mein Lieblingsstück :)
Themama hat die hier schon mal beschrieben. Ich hatte sie zuvor zwar schon im Laden gesehen, aber für zu teuer empfunden; ist sie aber gar nicht, wenn man bedenkt, dass ich erst 2 andere Stuhl-Sitz-Festmach-Teile gekauft habe, bei denen das Kind aber immer auf dem Stuhl sitzt und entsprechend die Nase auf Höhe Tischkante hat - also für die Katz sind.
 
Diese Tasche lohnt sich aber erst, wenn das Kind sitzen kann. Dann ist sie aber Gold wert!
 
Es gibt 2 geräumige Aussentaschen, die eine ist isoliert. Ausserdem hats noch ein Extrafächlein AUF dieser Aussentasche.

Eine kleine Wickelunterlage ist dabei (aber wirklich nix grosses, aber reicht vollkommen). Hat unten/hinten in der Tasche Platz.


Innen erkennt man die Hartschale, die dem Kind als Sitzunterlage dient. Diese kann man bei Nicht-mehr-Bedarf dann auch rausnehmen und hat eine "normale" (Wickel-) Tasche.
Kleines Netz mit Reissverschluss. Innenfach (hab da noch n Zettel drin).
Innen nicht eeeexrem viel Platz, aber für unseren Bedarf reicht es super aus.

Pro: Als Sitzerhöher eine super Zusatzfunktion (Früchte oder ähnliches werden auch nicht verdrückt dadurch!). Praktische Fächer und Taschen innen und aussen. Grade, wenn man spontan auswärts essen geht oder auch eingeladen wird.
Contra: nicht extrem viel Platz, zum länger/weiter Reisen zu klein.

Nimmt mich Wunder, nach welchen Kriterien IHR eure ausgesucht habt. Freu mich über eure Kommentare und Mails.

Auch noch schwangerschafts-Gemischtes ;)

Viele sind ja verwirrt, wenn es um Schwangerschaftswochen und -monate geht.
Dauern tut so eine Schw. landläufig 9 Monate.
Im Voraus kann man das bei der Einzelnen Frau aber nicht sagen :)
Man rechnet mit 266 Tagen oder 40 Wochen Schw. Die beginnt mit dem ersten Tag der letzten Menstruation. Natürlich ist man da noch nicht schwanger und jeder Zyklus ist auch verschieden lang.
Aber irgendwie muss man es ja vereinheitlichen.
Es gibt da so Regeln:
Naegele-Regel mit Tag der Befruchtung (wenn man diese kennt)
Geburtstermin = Datum der Befruchtung – 3 Monate – 7 Tage + 1 Jahr

Naegele-Regel mit Datum des ersten Tages der letzten Periode
Geburtstermin = Datum des ersten Tages der letzten Periode – 3 Monate + 7 Tage + 1 Jahr
Hier oder hier kann man das aber z.B. auch ausrechnen lassen.


So wird frau also eigtl. so in der 2. Woche tatsächlich schwanger und ist das dann 38 Wochen lang (wenn alles gut geht).
Und die 40 Wochen geben dann 10 sog. Mondmonate. Darum sprechen viele von uns auch von 10 Monaten Schw. (ich würd gern wie sonst üblich mit ss oder SS abkürzen, aber das kommt vllt schräg rüber).
Ich bin jetzt bei 23w2d, d.h. ich bin jetzt 23 Wochen und 2 Tage schwanger. Also in der 24. Woche. Damit fängt nächste Woche mein 7. Monat an. Von 10. Und darum dauerts auch noch 4 Monate bis zum ET (errechnetem Termin).
So viel dazu. Falls es jemanden interessiert. ;)

Wie man in meinem wöchentlichen Post lesen kann, leide ich recht unter dem Hormoneinfluss. Und mein Mann glaubs auch. Oder mit.
Ich hab keinen Appetit. Dadurch fehlt mir Energie. Ich mag/weiss nicht, was kochen. Es ist so n bissl "teufelskreiserisch".
Bin den Tränen nahe. Mag seine Scherze nicht mehr verleiden. Nehme viel zu viel viel zu schnell persönlich.
Dadurch, dass ich fast kein Fleisch essen mag und auch sonst nicht viel, hab ich zum 2. Mal einen Eisenspiegel, der an der unteren Grenze ist. Frau Doc hats nicht gefallen. Muss wirklich täglich meine Tablettchen schlucken. el*vit folsäure und omega3/6 und die pinken gyn*tardiferon.
Damit ich sie möglichst nicht vergesse, hab ich sie mir in einem Dispenser von der Migros vorbereitet. So kann ich sie nämlich auch mitnehmen, wenn ich mal unterwegs bin und nicht daheim schlafe oder frühstücke.
Im Gegensatz zu vielen Frauen führt mich das zusätzliche Eisen sehr ab (die meisten neigen zu Verstopfungen).
Da ich täglich noch 1-2 Portionen Magnesium nehme, habe ich eine Einheitsverdauung. Sorry für die Details.



Wo holt sich eine Schwangere überhaupt ihre Informationen her?

Da gibts unterschiedliche Wege. Ich für meinen Teil hab mich schon immer für Schw. und Geburt interessiert. Erinnert ihr euch an "Mein Baby" auf Erteel? Hab ich heiss geliebt!
Auf Erteel2 gibts jetzt mittwochs was Ähnliches wieder (die Teeniemütter strengen mich eher an). Ist aber doch nicht ganz das gleiche, weil natürlich aus Zeigründen der Film geschnitten wird.
Und die Schmerzen, die eh jede anders empfindet, kann man nicht "zeigen".

Dann hab ich bei der ersten Geburt das eine oder andere Buch gelesen. Die sind jetzt beim 2. Mal aber nicht mehr sooo interessant. Da läuft eh vieles der Schw. nebenher, da spielt es nicht mehr so ne grosse Rolle, ob mein Kind nun ab dem 4. oder 5. Monat hören kann, oder ab wann es am Daumen nuckelt...
Schon vor der ersten Schw. hatte ich von einem Forum gehört, auf dem viele Scrapfreundinnen sich tummelten. Da kann man sich Gleichgesinnten anschliessen und über alles, aber wirklich alles diskutieren.
Sei es, dass man hibbelt (also entweder schon "übt" oder weiss, wann man zu üben beginnen wird), oder eben schwanger ist oder schon geboren hat. Oder es nicht klappt oder man trauert.

Ich finde dieses Forum grundsätzlich gut, aber man sollte es nicht als alleinige Informationsquelle benutzen. Im I-net kann man sich ganz schnell auch über- und v.a. fehlinformieren.
Aber für den Austausch mit Frauen, die im gleichen Monat ET haben, die gleichen Wehwehchen haben, die gleichen Sorgen und Fragen haben, ist das Forum wirklich gut.
Bei beiden Kindern sind wir irgendwann zu f*cebook gewechselt, weils einfach einfacher ist zum Bilder teilen und man schneller und mobiler posten und kommentieren kann.
Auch sonst gibt es ganz viele Möglichkeiten, sich online Informationen auf Plattformen zu holen. Meinen Ticker z.B. hab ich von hier.

Dienstag, 12. Februar 2013

Woche 6 in 2013

Mit nur ein klein wenig Verspätung (im Vergleich zur Vorwoche quasi) mein Rückblick auf die letzte, die 6. Woche im 2013.

Montag und Dienstag
war ich im Büro, fühlte mich etwas kränklich, sonst keine besonderen Vorkommnisse.

Mittwoch
war dann Jahreskontrolle bei der Frau Kinderdoktor, ich find die Frau klasse. Niemand trägt weisse Kittel und auch wenn alles beton-ig ist, es ist freundlich durch die bunten Farben und die freundlichen Menschen, die dort arbeiten.

Die Kletterwand ist noch nicht Frolleins Ding, dafür hat sie Puppe und Puppenwagen entdeckt :)

Das Impfen haben wir um eine Woche verschoben, weil sie eine Schnuddernase hatte.
Sonst war alles super und sie ist 74,5cm lang und knappe 9kg schwer.








Als wir zurückkamen, hatte der Postbote ein Paket für uns: slightly belated birthday present aus London. Ein Krokodil zum Hintersichherziehen und ein toller Trinkbecher, den ich online schon mal gesehen hatte, aber nie bestellt.
Er ist schräg in seiner Öffnung, sodass das Kind nicht den Rand an der Stirn hat beim Trinken und auch in den Becher reinsieht.
Allerdings trinkt sie noch lieber (wenn auch nicht selbständig) aus einem Glas, wo sie den Inhalt auch wirklich sieht. Kann man nix machen.



Später war ich einkaufen und hab mich wieder einmal gewundert, dass schon wieder die Hasen und Pandas, ja PANDAS (2. oberstes Regal) für Ostern bereit stehen...



Am Donnerstag
habe ich eine kleine Tour gemacht. Erst mal Popcorn- und Zuckerwatte-Maschinen (wir besitzen sowas tatsächlich!) zu Frolleins Onkel gefahren, und weil Frolleins Tante in der Nähe wohnt und frei hatte, dann dort hin.
Wir haben Mittagessen bekommen und gequatscht. Frollein hat noch kurz als Model herhalten müssen.

Freitag leider fotofrei...
war dann scharf... huiiiiiii!!!
Wir waren bei Freunden des Liebsten eingeladen, die aus Indien kommen.
Es gab Chicken Tandoori und gewürzten Fisch, dazu eine Art Koriander-Pesto mit Tamarinde
(kennt ihr das? Ich nur vom Namen her, wir durften dann von einem echten indischen Stück probieren: schmeckt ganz mild sauer, also wie Zitrone, aber eben irgendwie mild)
und eine Tzatziki-ähnliche Sauce aus Joghurt mit Zwiebeln und Gurken.

Wir sollten uns bedienen, meinten sie. Was wir auch taten. Und weil das Huhn uuuunheimlich scharf für meinen Geschmack war (es war aber nur mittelscharf gewürzt, versicherte sie mir), nahm ich noch etwas vom Fisch und war so zu etwa 90% gefüllt.

Dann begann sie, das Geschirr abzuräumen und von "second course" zu sprechen! Mir blieb die Kinnlade nicht nur zum Abkühlen offen!

Oooookeeeeee, Kontrollblick zum Liebsten, der war genauso überrascht.
Es folgten eine Art Suppe, die auch Linsen beinhalten kann; auf dem Teller eine Art Crepe aus Reismehl (jammi, wie man Frollein beobachten konnte), dorthinein hätte man eine Kartoffelmischung (jaaa, auch schaaarf) rollen und das ganze dann in der Suppe tunken können.

Die Art zu essen hat mich nicht überrascht, geschweige denn überfordert, ist sie doch der Heimat meines Vaters ganz ähnlich. So mit den Händen essen (also ohne Besteck meine ich), rollen, tunken, Saucen...
Aber die Schärfe bin ich mir einfach nicht mehr gewohnt :)


Frollein durfte mit Woody spielen und wir spassten noch, dass wir ihr jetzt definitiv ein Tutu anziehen müssten...
sorry, will einfach nicht gerade..
 
Bild via fanpop.com

Sicherheitshalber fragte der Liebste nach, wieviele Gänge sie denn noch geplant hätten, denn plötzlich stand noch eine Riesenschüssel Reis auf dem Tisch. Wir gaben zu, dass wir am Ende unserer Kräfte Kapazitäten seien, weil wir nicht mit mehreren Gängen gerechnet hätten.

Während wir über indisches Ess- und Tischverhalten aufgeklärt wurden, bekamen wir (ganz normal scharfe) Glacé (Eiscreme) und zum Abschluss dann einen Original Chai.
Viele von euch wissen unterdessen vllt schon, dass in Indien Chai einfach Tee bedeutet und es keinen "Chai Tee" gibt.
Ausserdem: sie kochen den Schwarztee etwa 15 Minuten lang, fügen dann Milch und 1 Gewürz hinzu (das variiert dann zwischen Nelken, Kardamom oder Ingwer), und kochen das dann noch mal auf.
Weil der Tee nach so viel Kocherei ziemlich bitter wird, tun sie, wenn überraschts, einiges an Zucker rein :) Gaaaanz nach meinem Geschmack :)

Natürlich nahm es mich wunder, wie es die Inder schaffen, bei diesen Riesenportionen und Mehrgangmenüs nicht zuzunehmen. Zumal es keinen Ausweg gibt, auch nur einen Löffel abzulehnen. Sei (aner)kennen kein "Danke, ich bin satt" :)
Anscheinend ist es im Süden so heiss und die Arbeit so streng, dass sie das einfach wieder rausschwitzen.
Aha.
Schade ;)

Es war ein heeeerrlicher Abend, ich hab sooo viel gelernt, gelacht und gestaunt. Und gelitten ;).
Und obwohl ich keinen Bissen mehr runterbekommen hätte, fühlte ich mich überhaupt nicht voll, als ich mich ins Bett plumpsen liess. Sehr angenehm :)

Samstag
war nichts besonderes, glaub ich.

Für Sonntag
hatte ich dann einen Besuch im lokalen Hallenbad vorgeschlagen. Es war soooo süss, die Kleine in ihrem gepunkteten Badeanzug watscheln zu sehen *schmelz* Wir wollen das jetzt wieder öfter machen, so dass sie sich ans Wasser gewöhnt. Im Sommer gehts dann wieder mehr ins Freibad, freu mich schon drauf :)

Ansonsten ist sie grad in einer Phase, in der sie immer und immer wieder die gleichen 3-4 Büchlein anschauen will.

Besonders angetan hat es ihr Anja Riegers "ROT ist toll", weil da am Ende ein Feuerwehrauto drin vorkommt, wo die Mama dann immer düüüdaaadüüüdaaadüüü macht...