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Montag, 9. Januar 2017

Projekt 2017: Patchworkdecke 6Köpfe-12Blöcke - und ein Update

Ok, ich will das versuchen.
Eine Patchworkdecke nähen.
Ich muss mich jetzt schon bremsen, dass ich nicht jedem Kind eine machen will. Sondern erst mal brav einfach EINE Decke mache. Anfange. Hab ja noch nicht mal die Stoffe ausgesucht! =D

Also. Wenn ihr nicht eh schon wisst, worum es geht, könnt ihr über verschiedene Kanäle mehr über dieses Projekt lesen.

6 Näherinnen, die jeweils 2 Blöcke vorstellen, die dann am Ende des Jahres zu einer 12-teiligen Patchworkdecke zusammengefügt werden.






#6köpfe12Blöcke #12blöckejanuar -Februar etc leiten euch digital durchs Jahr und zu den viiiiielen Teilnehmerinnen.


Dorthe von lalala - Patchwork,
Nadra von ellis & higgs,
Andrea von der Quiltmanufaktur, V
erena von Einfach bunt ...,
Katharina greenfietsen und
Gesine von http://allie-and-me-design.blogspot.ch/








Hach, ich sag euch, ich bin grad recht "unter Druck". Ich bin seit letztem Jahr "in Therapie" (eigtl. in der Ernährungsberatung, aber übers Essen haben wir nicht so viel gesprochen =D, wir räumen mein sonstiges Leben auf). Und da geht es viel um Bedürfnisse ausdrücken, diese auch verwirklichen/ausführen. Und ich merke, wie viele Dinge ich gerne mache. Und welche eben nicht. Haushalt ist eines davon. Und der bleibt momentan ziemlich auf der Strecke. Oder wenigstens Teile davon.


... dass man sich drin spiegeln kann ;)




Ich habe zwar grad erst den Küchenboden geschrubbt, aber das letzte Mal Wäsche gewaschen hab ich Anfang Dezember (GG hat dazwischen auch mal :)). Aber ich sitz jetzt wieder öfter in meinem Kreativzimmer und lebe mich aus. Angefangen hab ich mit Aufräumen. Damit bin ich noch nicht fertig geworden. Ich hab mir einfach ca. 50cm2 Platz auf dem Tisch geschafft und dort lettere ich, stemple, coloriere und nähe ich. Oder schneid mir mit der Zickzackschere in den Finger.



















Diese 7x24 Stunden pro Woche reichen einfach nicht aus für alles.
Ausser Haus arbeiten, Kinder, Haushalt, Sport  - UND AHU. Aber irgendwann wird sich das wieder einpendeln, da bin ich mir sicher.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Von Babies und Bäuchen - ein Bericht

Oh Mann, die letzten 2 Wochen (unterdessen 3) waren ziemlich heftig. Ich habe zwar körperliche Narben davon getragen, aber seelisch gehts mir gut.
Aber der Reihe nach, ok?

Die Geburt

ET+1 hatte ich Kontrolle im Spital, traf zufällig auf ein Januarli-Mami, die wohl einen Baby-Besuch auf der Station machte.
Plazenta schon leicht angekalkt, FW noch bei 6 (soll nicht unter 5 fallen).

Nächster Kontroll-Termin auf ET+4 vereinbart.
Plazenta weiter verkalkt, mag nicht mehr genügend FW produzieren, Wert auf 3,5.
Ich darf also endlich einleiten (denn wenn wir nicht einleiten, macht der Bub seine Matura noch im Bauch, meine Meinung ;)). Fragt sich nur, wann, die Station ist voll.
GG und ich organisieren die Betreuung vom Frollein, sie geht zu den Grosseltern.
Wir dürfen um 23 Uhr anrufen und auf nach Mitternacht einrücken. Sie machen das neu so, weil die KK das möchten, so geht nicht ein halber Tag "verloren".

Nach einer Runde CTG bekomme ich eine Tablette/Zäpfli/Kapsel, soll das Gewebe weich machen.
GG schick ich heim zum Schlafen.
Am nächsten Morgen folgt das nächste Zäpfli, gegen Mittag Nr. 3.
Ich habe meine eine Schwester "bestellt", damit sie meinen Bauch mit dem Gewürzöl massiert;
ausserdem bekomme ich ein paar Akupunkturnadeln gesteckt.

Später am Nachmittag gehen wir in die Cafeteria und ich kann zum ersten Mal so richtig Wehen veratmen :)
Für mich toll, weil ich das so gar nicht kenne. Muss sogar manchmal stehen bleiben :)

Wir wechseln dann in den Gebärsaal, ich zieh so n Hemdchen an, es geht langsam, aber sicher los.
GG und ich scherzen mit der Hebamme über unseren Zeitplan: das Essen wurde grad gebracht, wir lassen mal Wasser in die Wanne. Kurz vor 20 Uhr hätten wir gerne Presswehen, damit wir aufs Abendprogramm im TV dann fertig sind ;)
Hebi hat nichts dagegen *lach*

Tja, ein paar Spaghetti wickelt mir GG jeweils in den Wehen auf, um sie mir in den Wehenpausen in den Mund zu stopfen :)
Weit kommen wir damit aber nicht. Die Wehen werden immer stärker und die Pausen immer kürzer. Ich überlass die Nudeln GG, der kann die auch brauchen.

Allzuviel Zeit vergeht nicht, aber die 2 Dosen Wehenhemmer, die ich bekomme, weil die Gebärmutter plötzlich durchdreht und eine Wehe an die nächste hängt, schlagen überhaupt nicht an.
Die Herztöne des Fruchtzwergs fallen bedenklich tief bei jeder Wehe, ich kann mich kaum erholen.

Auf einmal heisst es, es hilft alles nix, wir machen Kaiserschnitt. Ich bin einfach nur erleichtert, dass diese Schmerzen ein Ende haben. Denn weil ich noch nicht komplett offen bin, darf ich nicht volle Pulle mitschieben, das bisschen, was ich darf, hilft nicht.

Um mich rum wird es hektisch, fast schon wie im Film. Der Anästhesist kommt, GG muss Papiere unterschreiben, ich werde befragt, worauf ich allergisch bin.
Unter Schmerzen helfe ich, mich auf ne andere Trage zu hieven. Wir fahren in den OP, GG wird umgekleidet, darf mich zum Abschied küssen, aber nicht mit rein (das hatten sie uns im Geburtsvorbereitungskurs beim Frollein schon gesagt, es zu erleben, ist aber schon seltsam).
Ich kann es kaum erwarten, dass sie mich vollnarkotisieren - PDA wollte ich eh nicht, jetzt gehts auch gar nicht mehr, weils einfach schnell gehen MUSS.


Unseren Zeitplan halten wir insofern ein, dass Fruchtzwerglein um 20.09 geboren wurde :)
Das Badewasser wurde sicher kalt, genauso die Spaghetti.

Die erste Komplikation

Um ca 23 Uhr schlage ich die Augen auf im Aufwachraum, Hebi und GG fahren den Fruchtzwerg rein. Er liegt in einem total herzig dekorierten Wagen - 28 Wimpel in allen Regenbogenfarben haben die Januarli-Mütter gestaltet. Von wegen Baby-Besuch! =D
Frau Dr. A. drückt mir auf dem Bauch rum, warum ist der bloss noch so riesig? Der ist ja fast grösser als vor der Geburt?! Und tut soooo weh *heul*

Ich werd aufs Zimmer gefahren, darf schlafen.

Von jetzt an wirds etwas unübersichtlich für mich, weil ich quasi permanent Schmerzen hab.
Mein Darm ist voller Luft, die nicht entweicht. Samstag und Sonntag leide ich vor mich hin.
Am Montag wollen sie enteroskopisch mal nachschauen, ob was verdreht, abgeknickt oder sogar vernäht ist (Ich glaube, ich hatte da schon ein Röntgen, wo man eben gesehen hatte, dass es genau auf Höhe der GM ist...).

Die zweite "Komplikation"

In der Nacht auf Montag allerdings überstürzen sich die Ereignisse dann. Nach einem Toilettengang bekomm ich plötzlich Herz.rasen. Ich kenne das schon, wenn auch nicht so anhaltend.
Das Ganze wird immer heftiger, die Schwester vom Nachtdienst kann plötzlich meinen Puls nicht mehr fühlen, die angehängte Maschine zeigt was zwischen 150 und 170, bisweilen sogar 199. Die Frau verlässt mein Zimmer nicht mehr.
Ich bekomm ein EKG, zig Docs schauen es sich an, besprechen sich auf dem Gang vor dem Zimmer.
Dann kommt etwas vom Schlimmsten: es kommt einer, um mir eine Magensonde zu legen! Nicht, um mir Nahrung zu geben (lag für mich nahe, schliesslich hab ich ewigs nichts mehr gegessen wg der Schmerzen). Nein, diese Sonde ist eine Art Drainage, saugt alles ab, was im Magen ist. Soll meinen Bauch entlasten.
Aber hey, die zu legen, das wünsch ich echt NIEMANDEM! Lido.cain ist ja schon lustig, aber dieser harte Schlauch in der Nase, im Rachen, im Hals!!! Es würgt mich jetzt noch, wenn ich mich daran erinnere. Auuuuutsch :(

Die Nachtpflege besteht darauf, dass sie mich von der Station nehmen. So will und kann sie sich nicht um mich kümmern. Sie sind ja nur zu zweit für eine ganze Abteilung verantwortlich. Meine Zimmernachbarin verschläft unterdessen alles.

Ich komme für einen Versuch in die Notaufnahme. Sie machen dort nochmal ein EKG und spritzen mir ein Medikament, das mein Herz kurzfristig drastisch bremsen soll. Quasi ne Ohrfeige geben, damit es sich besinnt und im normalen Rhythmus weiterschlägt.
Ich kann auf dem Monitor die Reaktion meines Herzens beobachten, während mir fast der Atem stockt, bzw. das Herz stehen bleibt. Puls fällt runter auf ca 60 oder 70, und das ist im Vergleich zu vorher echt krass tief. Es tut sogar etwas weh :(
Das Herz reagiert aber leider nicht wie gewünscht, es gibt einen 2. Versuch.
Wieder nix.
Ich weiss jetzt leider nicht mehr, ob ich danach wieder ins Zimmer hoch gebracht wurde oder direkt in den Aufwachraum.

Aber im Lauf des Vormittags komm ich zu den Gastroenterologen, bekomm ne Ladung Prop.ofol und wache mit einem Darm.rohr im Allerwertesten wieder auf (Hab jetzt also einen Dauerkath.eter, ein Darm.rohr, eine Infusion und eine Magen.sonde, kein besonders schöner Anblick. Kein Wunder, mag Frollein micht nicht mal umarmen, als sie zu Besuch kommen :( )

Es geht aufwärts

Von jetzt an gehts aufwärts, zieht sich aber über Tage (es ist Montag Morgen).
Ich glaube, am Dienstag Abend hat sich bei einem Husten dann die Magensonde gelöst, GsD im Beisein einer Pflegefachfrau. Die hätten doch sonst nie geglaubt, dass ich sie nicht gezogen hab! =D
Sie können mich ja nicht zwingen, die neu zu stecken, und ich bestehe darauf, diese eine Nacht mal ohne Sonde und somit endlich wieder besser schlafen zu können, und dass wir am nächsten Morgen nochmal drüber reden können.

Ich schlafe tatsächlich extrem gut und sehe morgens um einiges besser aus. Da halte ich sogar das Darm.rohr noch n bisschen länger aus :)

Die Luft entweicht langsam und auch sonst leert es sich, langsam, aber stinkig stetig. Vermutlich hab ich darum ein Einzelzimmer (gleiches Stockwerk, andere Abteilung) bekommen ;) ;) ;)

Ich habe die beste Nachtdienstschwester, die ich hier haben kann. Ich habe eigtl. Trinkverbot, aber sie lässt mich den Mund spülen und meint mit Augenzwinkern, wenn da aus Versehen etwas Wasser verschluckt würde, könne man halt nix machen ;)

Ich denke, Mittwoch wars, da durft ich dann die unteren beiden Schläuche ziehen lassen.
Zusätzlich der erste Tag, an dem ich unbeschränkt Flüssigkeit trinken darf. Wow, was für ein neues Lebensgefühl, Bouillon zum Frühstück, zum Zmittag, zum Zvieri, zum Znacht!

An einem dieser Tage hab ich auch noch einen Termin beim Kardiologen. Die Ultra.schalluntersuchung (und ich dachte, nach der Geburt gibts dann keine mehr, pffff ;) ) zeigt ein Vor.hof.flimmern, aber ein so leichtes, dass ich nichts tun muss oder kann.
Aber ich bin froh, hab ich mir dieses komische Pochen und Pulsieren nicht eingebildet.
Weil so viele um mich rum mir sagten, sie hätten das auch und das heisse Herz.stolpern, hab ich mir nichts weiter dabei gedacht.
Mehr werd ich dazu nicht schreiben.



Das erste Mal in meinem Leben hab ich Wassereinlagerungen in den Füssen, das tut ganz schön weh um die Knöchel rum. Wow, wie habt ihr die Dinger bloss mit dem Kugelbauch anziehen können, ich hab auch so total Mühe!!!

Ge.bärmutter bildet sich langsam zurück, Bauch wird auch immer flacher, bis Sonntag mach ich noch Kostaufbau. Sonntag Mittag werd ich von meinen zwei bisherigen Liebsten abgeholt und wir fahren mit dem neuen, zusätzlichen Liebsten nach Hause.



Es geht mir gut

Besonders schön fand ich, dass die beiden Hebis, mit denen ich vor/während der Geburt zu tun hatte, sich bei mir erkundigt haben, die waren ganz schön erstaunt, dass ich nach ihren Frei-Tagen IMMER NOCH auf Station war.
Hatte einige gute Gespräche, und kann sagen, dass ich keiner der "drei Situationen" gegenüber (Geburt/KS, para.lytischer Darm, die Herzsache) Resentiments habe.
Der KS hätte auch ohne Einleitung passieren können. Das mit dem Darm war äusserst doof, aber halt eine mögliche Komplikation nach einer OP. Und das mit dem Herzen war eigtl. ein positiver Nebeneffekt, weil ich das ja schon länger kannte, aber nie jemandem zeigen/vorführen konnte, weil ich keinen Auslöser kenne und es ja jeweils nur ein paar Sekunden gedauert hat.
Das Beste ist, dass der Fruchtzwerg überhaupt nichts hatte, sie wissen nicht, warum seine Herztöne jeweils so gefallen sind. Es geht ihm prächtig, wächst gut, schläft herrlich.


PS: Happy Birthday, mein liebster PKA!

Dienstag, 30. Juli 2013

SSW 32, noch 2 Monate oder 8 Wochen

Erstmal vielen lieben Dank für eure Antworten hier oder per Mail zu meinem kürzlichen Kummer-Post.
Es ist schon mal schön zu sehen, dass es Menschen gibt, die hier mitlesen. (ist ja nun nicht so ein hyper Blog mit vielen tollen Verlosungen, Tutorials oder anderen "Magneten" :)).
Wie so vielen gehts auch mir nicht dauernd schlecht und ich geniesse mein Leben, aber irgendwann muss frau sich halt auskotzen.
Gut getan hat mir in einer gewissen Art und Weise auch LiErs Post. Sie hat sich jeweils etwa 2 Wochen vor der Geburt ihrer Kinder von ihrer Nähmaschine "verabschiedet", im Wissen, dass sie sich eine Zeit lang nicht sehen würden :)
Dafür macht sie ja jetzt umso tollere Sachen, auch, weil sie findet, es sei für ältere Kinder viel einfacher zu nähen, Spielzeug zu basteln und Parties zu schmeissen
(ich als am-falschen-Ende-sparender Mensch bin da immer so n bissl im Clinch: bei Babies brauchts weniger Stoff (also weniger Geld), aber es ist viel mehr Geniffel bei Nähen, die engen Bündchen z.B...., kostet darum dafür mehr Nerven :)).

Jetzt aber zu einer verspäteten Zusammenfassung der letzten Zeit.




28.07.13 (Also Sonntag)

Ich bin bei: 31w1d

Gewicht: erst 2,6kg zugenommen :) (aber, ich wiederhole, schon mit ü100 gestartet)

Der beste Moment dieser beiden Woche: davon hab ich grad nicht so viele… aber der Junge ist gesund, wächst und gedeiht, das freut mich!


Ich vermisse: meine Hobbies, Zeit für mich

Habe Heisshunger auf: ich muss mich grad mal wieder eher zum Essen zwingen

Wehwehchen: v.a. psychische/hormonelle.


Ich freue mich: auf die kommenden Tage: Bundesfeier am 1. und dann so was wie Ferien vom 2.-4. August im Wallis.

Nach einer Idee von Svenja halten so oder ähnlich noch ein paar andere ihre Schwangerschaft fest: Kleines Ich, Frau Kugelfisch, Sonnenblume, Christine, Chaosqueen und Schneeweisschen.


Die Kugelnden werden weniger, sie sind zu den Liebhabenden gewechselt.
Viele von ihnen halten auch diese Zeit fest.
Punkelmunkel hält mittlerweile ihren Mika in den Armen, herzliche Gratulation auch an dieser Stelle. Fortan bist du also bei den Liebhabenden :)

Es berichten z.B. Punkelmunkel, Blogprinzessin, Mama Mia, June, A Red Apple, Frau Flamingo, Stefanie.





Hatte also Termin letzte Woche, noch kein CTG, kommt erst ab Woche 36. Bilder gabs nicht so tolle, aber auf 3 von 4 ausgedruckten hat Frau Doc nochmal festgehalten, dass es ein Junge sei :)
Ich bekam ein 50% Zeugnis, so dass ich jetzt jeweils am Mittag nach Hause kann, gestern (Montag) das erste Mal - und es tat gut. Hab mich zwar nicht ausgeruht, aber trotzdem erholt.
Ich brauch aber einen neuen Staubsauger (bäh, Konsumgesellschaft), der aktuelle tät es zwar, aber mit dem vielen Teppich, den wir jetzt haben, war es total anstrengend, damit zu saugen.

Ich kam richtig gut voran und konnte mal in einem Schnurz aufräumen, was mit geliebtem Tochterkind so einfach nicht möglich ist. Entsprechend anmächelig sah es dann auch aus, als GG heim kam und eine positive Bemerkung machte :)

Ausserdem erhielt ich ein Rezept für eine cortisonhaltige Hauttinktur. Weil man (natürlich) keine Erfahrung hat bei Schwangeren, wollte mir die Apothekerin diese verständlicherweise nicht einfach so abgeben (das mit/ohne dem Rezept hätte schon geklappt).
Aber ich habe, wie im Mai letztes Jahr, so einen blöden juckenden, schuppenden Ausschlag am Kopf, der auch noch stärker/grösser wird, je länger ich nichts mache.
Darum bin ich froh, muss ich nicht mehr kratzen und schneien ;)

Am Hitzesamstag war ich im Spital Bülach, beim sog. Storchenkaffee. Sie bieten einen kostenlosen Rundgang durch die Gebärzimmer und die Wochenbettstation.
Erstere hätten mir noch gefallen, auch wenn es mir egal ist, ob man durchs Fenster auf den See, die Berger oder den Wald schaut =) Ich hatte damals während der Wehen eh oft die Augen zu.
Aber die Abteilung hat mir nicht soooo gefallen. Die Option auf ein Einzelzimmer, das als Familienzimmer genutzt werden kann/darf, ist den Privatzahlenden vorbehalten. Ausser, man zahlt pro Aufenthalt knapp 3000.-.
Und der dauert eh höchstens 3 Tage, wenn Mutter und Kind gesund sind.

Und darum geh ich wieder nach Uster. Dort gibt es eine Familienabteilung, etwa 200m vom eigtl. Spital entfernt, dort sind Studios, wo man mit seinem Neugeborenen und allenfalls Familie sein kann. Wenn es Platz hat, kostet es nicht mehr als die normalen Zimmer auf der Station (wenn es keinen Platz hat, kostet es auch nicht weniger oder mehr, dann hats einfach keinen Platz ;)).

Und sonst so: Tochterkind hatte wohl das 3-Tage-Fieber. Uns ist letzte Woche zwar ihre erhöhte Temperatur abends und morgens aufgefallen, schoben es aber auf die Zähne. Ich meinte nämlich, was blitzen zu sehen, aber das war wohl nur eingebildet.
Denn am Samstag Abend war ihr Oberkörpfer bedeckt mit den bekannten Püggeli. Diese widerum schob ich der Hitze in die Schuhe. Am Samstag wars ja in der CH so heiss wie noch nie in diesem Jahr.
Aber weil man hierbei ja eh nur symptomatisch behandelt, haben wir nichts weiter gemacht, als das Kind bespasst und es rumgetragen und die seltene schlechtere Laune ertragen. Sowie schlecht geschlafen, weil es auch schlecht schlief.
Wir können diese Nächte fast an 2 Händen abzählen (und sie ist immerhin schon 18Mt alt), wir können uns also nicht beklagen.

Donnerstag, 14. März 2013

Woche 10 in 2013

Puuuh, das war wirklich mal ne Woche - und von den speziellsten Ereignissen hab ich keine Fotos. Ihr werdet sehen, warum das auch gut ist so :)

Montag war ich

Der eine Nachbar hat schon Frühling :)

Und wir haben mal nachgefragt, was es mit diesen in Alufolie eingewickelten Dingern zu tun hat (erkennt ihr vllt auf dem 2. Stein von links).
Als ich das das erste Mal gesehen hab, dachte ich nämlich noch, dass da jemand seinen Abfall hingeworfen hätte.
Es sind aber auch keine vergessenen Baked Potatoes.
Er meinte, dass die Katzen aus dem Quartier an allem kratzen, und an der Alufolie machen sie das nicht gern und kämen darum nicht so häufig/pinkeln da auch nicht gern hin.
Wieder was gelernt.

Dienstag dann




Dann möchte ich euch mal die Süsskartoffeln vorstellen, falls ihr die noch nicht kennt.
Wird wohl ne Verwandte unserer Kartoffeln sein. Findet man in den Exotic-Abteilungen von Super- und kleineren Märkten :)
Zubereitung eigtl. genau gleich. Schälen, vllt auch mal 1 Schicht mehr, weil die Schale so rau ist.
Ich hab hier ne Salzwasser-Variante, am nächsten Tag dann den Rest angebraten, mmmm.



Dem Kind ein Aquadoodle gekauft. Sie findets noch nicht soooo toll. Naja.
Dafür mag es gerne Rutschbahn fahren, auch gut.



Dann hatten wir, inspiriert durch Isas Kommentar im letzten Post, Omeletten. So sagen wir den Pfann kuchen. Also Milch (oder Milchwasser), Mehl und Eier, Prise Salz.
Dazu Exotic-Kompott aus der Dose, Hüttenkäse, Frischkäse, Aufschnitt, Apfelmus und -Danke, Isa! - ZuckerundZimt! mmmmm, das hat sooo gut getan! Fühlte mich glatt 25 Jahre zurückversetzt...



Am Donnerstag durften wir dann ein Neugeborenes besuchen, ogottogott, isch die munzig!
Der Kopf knapp grösser als meine Faust. So leicht! Ihr grosser Bruder und mein Frollein haben wieder mal herzig zusammen gespielt.
Und ich hab meine MaM-Trage-Jacke mal mit Einsatz hinten ausprobiert. Nur das Ausziehen hat etws Mühe gemacht, weil ich am Kindelein hängen geblieben bin :-/



Dann hatte ich endlich Zeit, mal die beiden Raglan-Shirts zu korrigieren. Nun passen sie über den Kopf :)

Freitagmorgen konnte ich dann endlich mal Klimperkleins Latzhose trageknipsen.


Und dann kam der Freitagnachmittag. Ich war auf dem Heimweg aus der grossen City, als das Kind in der S-Bahn plötzlich zu würgen beginnt. Und sich dann vollk*tzt. DAMIT hatte ich ja nun gar nicht gerechnet. Wie auch.
Zusammengefasst hab ich Dienst geschoben, bis der Liebste gegen 20.30 Uhr heim kam. Von 22-2 Uhr hat er dann geschaut und ich von da an bis in die frühen Morgenstunden.
Dieser schmale Grat von "sie darf nicht dehydrieren" und "zuviel kommt eh gleich wieder raus" führte dazu, dass wir ihr in 10-Minuten-Abständen teelöffelweise Elektrolytlösung und/oder Gat*rade zu trinken gaben und sie dauernd das "mehr" Zeichen machte, sichtlich durstig.
Nachts um 3 liess sie sich gnädigerweise von Seifenblasen, Papas Schlüsselbund und Mamas Portemonnaie jeweils längere Zeit ablenken.
Und dann schlief sie irgendwann auch ein.

Samstag war dann schon viel besser. Erst mal wissenmachtah! gekuckt und was über Seifenblasen gelernt - die haben ja in der Nacht gute Dienste geleistet :)
Dann alle zusammen zum Einkaufen.


Sonntag
hab ich dem Kind dann ein Jerseykleidchen angezogen, das ich auch noch genäht hatte. Dann wollte ich ihr dann das erste Mal wieder einen Milchschoppen gehben, den hat sie sich aber prompt nochmal durch den Kopf gehen lassen. Und alles aufs Kleidchen. Und mein T-Shirt. Und meine Beine. Und en Fussboden.
K.A. obs an der Menge oder an der Art lag. Wir haben seither nur noch Pulvermilch gegeben. Das blieb drin.
Am Nachmittag waren wir dann noch n bissl spazieren, wobei das Kind nicht laufen mochte, einfach noch zu schwach.

Na, hättet ihr hier Bilder sehen wollen?


Die Kleidchen sehen zwar so ziemlich nach Pyjama aus, aber am Kind ganz süss.



Hoffen wir, dass die kommende (also schon aktuelle) Woche besser wird.

Donnerstag, 19. August 2010

Aggregatszustand oder wie das heisst...

Naja, eigtl. habe ich nur endlich meinen Zivilstand geändert. Bin endlich geschieden! FREI!
Ich freu mich sehr darüber, glaube ich.
Doch, ich freu mich. Kann es nur noch nicht so richtig fassen. Es fühlt sich nicht so anders an.

Kurz davor war ich den Tränen sehr nahe, da spürte ich denn Druck schon: kommt er überhaupt? Hat er alles dabei? Werde ich heute geschieden oder muss ich nochmal hin? (ich hab mich geärgert, weil ICH ALLES mitgenommen habe, organisiert habe, was auf der Liste stand - und es wurde gar nicht angekuckt..)
Hinterher hab ich ihm zur Scheidung gratuliert, die Hand geschüttelt, das wars dann.


Gestern Abend wurde ich dann doch noch von fest zu flüssig.. (also doch Aggregatszustandsänderung!). Weil ich wg der 24h-Blutdruckmessung* morgens nicht hatte duschen dürfen, huschte ich unter eben diese, und dann floss es einfach mal nur
*sobb*
Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, was da raus musste. Wut, Ärger, etwas Traurigkeit, viel Erleichterung.


Der Liebste hat sich schon damit abgefunden, dass er nun "keine Affäre mit einer verheirateten Frau mehr hat" :)
Jetzt hat er halt eine stinknormale Beziehung mit einer geschiedenen Frau.

Tja und jetzt muss ich noch etwas abwarten bis die entsprechenden Ämter diese tolle Neuigkeit auch erfahren und dann kann ich definitiv und offiziell meinen Mädchennamen wieder annehmen.


*der Kardiologe meinte, es sei gar nicht so sicher, dass ich einen hohen BD hätte, quasi Weiss-Kittel-Syndrom. Und prompt war er bei ihm ganz normal...
Ich bekam dann aber trotzdem ne Manschette um den linken Oberarm, Schlauch dran, Aufzeichnungskästchen um den Hals und dann machte es alle 20' Minuten *bssssssssummmm* - Arm stillhalten.
Nachts war das dann nur alle 30', aber ich bin trotzdem jedes Mal aufgewacht. Mal schauen, was dabei raus kommt.

Weil das Leben so schön ist, hab ich auf dem Heimweg noch diese hübschen Hortensien geknipst, an denen ich immer vorbei komme.

Wünsch euch was!

Donnerstag, 3. Juni 2010

Murphy lässt grüssen

Heute morgen musste ich nach einer komisch-geträumt-Nacht einfach noch ein bisschen liegen bleiben.
Der Liebste weckt mich dann aber doch noch rechtzeitig, er geht kurz darauf, weil er einen Zug eher erwischen will.
Um .34 (Herd-Uhr) stehe ich in der Küche, doch, es reicht noch, um meinen Frühstücksshake zu machen; trinken reicht nicht mehr, aber ich nehm in einfach mit ins Büro.
.35 (Herd-Uhr): Pulver und Milch sind im Shaker, ich schüttle, schütte um in den Mitnehmbehälter.
Dann nix wie los, der Bus zum Bahnhof wartet nicht.
Erfahrungsgemäss sollte ich um .40 ausm Haus, damit ich nicht rennen muss.
Keine Ahnung, was jetzt für Zeit ist. Aber ich SCHWÖRE, ich hab nicht getrödelt! Ich suche extra nicht nach dem Schirm, bis zum Bus ist ja nicht weit, das bisschen Regen.

Ich biege um die Ecke am Kreisel und sehe, wie der Bus losfährt.


Ich überlege noch, ob ich mit dem phönchen ein Bild davon knipse, aber ändert ja nix an der Situation, wenn ich einen Beweis habe.
Ich bin mir sicher, der Sportgott hatte seine Finger im Spiel! (wie hiess denn der gleich nochmal?? Irgendwas Griechisches oder Römisches muss das sein... Sportacus? Olympicus? Oder war es am Ende ne Göttin? Sauna?)

Es ist .48 (phönchen-Uhr). Bus fährt .46 (Bus-Uhr).
Ich laufe los (schweizerisches Laufen, also nicht = Rennen, sondern Gehen, ein zügiges Gehen, angesichts der Zeit).
Um .53 (phönchen-Uhr) bin ich am Bahnsteig, Zug kommt gleich nach mir an. Um .53 müsste er nämlich auch schon wieder losfahren.

Okay, man, nein ICH kann es also in 5 Minuten von der Busstation zum Bahnhof schaffen! Boah, hätt ich nicht gedacht!
Vielleicht nehm ich jetzt doch wieder den Zug, der um .44 fährt, und gehe um .30 ausm Haus. Jede Bewegung ist mehr als keine Bewegung.

In diesem Sinne: wünsch euch nen bewegten Tag!

Mittwoch, 2. Juni 2010

Ich will auch Endorphine!

Warum immer am 1.1. mit was Neuem anfangen?
Hab mich gestern bei e-balance angemeldet, mir Ersatzmahlzeiten gekauft.
Hier scheiden sich die Geister, aber für mich ist es so einfacher, als wenn ich weniger essen soll.
Wenn dann Reste in der Pfanne sind, kann ich einfach nicht widerstehen. Sobald nach ner Weile das Sättigungsgefühl abklingt, klaube ich mir Gemüserestchen aus den Töpfen...

Ich mag auch nicht gleich nach dem Essen Zähneputzen, die Geschmacksvermischung passt mir nicht.

Und nun hat mir die Frau Doc eben gestern morgen gesagt, ich sei zu jung für dieses Gewicht und diesen Blutdruck. Nach meinen Segelferien müssen wir da was machen.

Hab dann auch brav meine Sporttasche gepackt und heute morgen mitgenommen, gleich fahr ich hin.
Aber ich weiss jetzt schon, dass ich nach dem Sport kein anderes, gutes Gefühl haben werde. Nur "Gut, dass es vorbei ist". Und das kann's ja nicht sein, oder?
Ich will auch so ein Glücksgefühl, so ein "yeah", oder wie auch immer sich das anfühlt. Ich weiss ja eben nicht.
Warum macht es mir keinen Spass??? Ich war doch als Kind nicht so, oder? Ich kann mich leider nicht erinnern.

Ich wünschte, ich hätte so viel Selbstdisziplin wie Ehrgeiz, den andere Leute bei mir sehen. Ich fühl mich einfach nur schlapp, und beim Gedanken ans Fitnessstudio fallen meine Mundwinkel nach unten.
Es gibt auch irgendwie keine Alternative:
ich mag nicht Schwimmen, weil ich da nicht viel anhab und ja, weil man nass wird - mag ich nicht, schon gar nicht die Haare.
Joggen, nö, "ribbscht" zu sehr.
Beim Inlinen tun mir die Füsse weh wie bei Schlittschuhlaufen.
Walking ist alleine halt schon doof, würde ich aber noch machen. Da hab ich einfach das Gefühl, es verbrennt nicht so viel Energie..

Und da liegt dann das nächste Problem: ich seh gern schnell Erfolge. Und wenn das nicht schnell eintritt, dann hör ich lieber auf. Ich mag so Langzeit-Projekte nicht. Ich führe das darauf zurück, dass ich als Kind eigtl. nie lernen musste. Ich weiss also nicht, wie das ist, sich etwas zu erarbeiten. Dahingehend hab ich einfach keine Geduld. Oder Ausdauer.

ou mann. *grrrr* hmpf *blöd

Kann man denn Endorphin nicht spritzen? Dann hätte ich vielleicht auch Lust auf Training?

Mittwoch, 3. Februar 2010

Gute Frage...

Ich habe einen Termin in der Haar-Dermatologischen Abteilung bekommen, mein Haarausfall hat sich verschoben.
Man könnte auch sagen: meine Glatze wandert :)

Ich finde es nach wie vor nicht extrem schlimmt, aber mittlerweile stört es mich doch. V.a. weil ich nicht weiss, was der Grund ist. Es geht mir so gut wie seit Jahren nicht mehr, habe eigentlich nichts, was mich irgendwie belastet, darum will ich jetzt wissen, was los ist.


So komme ich auf diese interessante Frage: warum werden nicht alle Haare gleich lang?
hier gefunden.

Donnerstag, 28. Januar 2010

(fast) schwach geworden...

schon gestern hat mich die Lust auf Schokolade vom Arbeiten abgelenkt, heute war ich zu allem Übel auch noch alleine im Büro.
Das Kopfweh kann unmöglich von zu wenig Trinken (Wasser) sein, aber vielleicht hab ich ja wirklich Entzugserscheinungen?
Während der Arbeit gings dann noch, auch wenn weder Orange noch Kaugummi wirklich helfen konnten. Aber auf dem Weg zur S-Bahn MUSSTE ich dann einen 4erPack Raffaellos essen. Ich hab sie GENOSSEN! Und Schokolade ist es ja auch nicht ;)

Ich gebe zu, dieser Vorsatz ist gar nicht so leicht einzuhalten. Grade mal schnell den grössten Hunger überbrücken ist nicht...

Seit Frau Doc anfangs Woche meinte, "wieso bruched Sie da?" (ich hatte morgens einen halben Energy-Drink), hab ich auch die weggelassen.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Motto für Februar

Ich weiss gar nicht mehr, wie ich darauf gekommen bin, aber für Februar habe ich mir vorgenommen,
Chips- und Schoggi-abstinent zu sein!

Vermutlich, weil ich ne 100g-Tüte einfach zu bedenkenlos knabbern konnte und ich schon fast täglich in irgendeiner Form oder Kombination Schokolade esse.
Ganz darauf verzichten will ich nicht, aber für n Monat? Das müsste doch zu machen sein!
Und das Gute am Februar ist doch, dass er nur 28 Tage hat :)

Ich lass euch wissen, wie es mir dann dabei ergehen wird.
Vielleicht habt ihr auch Vorschläge, auf welche andere Dinge - nein, ich präzisiere: Lebensmittel- man einen Monat lang verzichten könnte? Oder vielleicht mal bewusst 3 Portionen Obst am Tag? Also auch in die positive Richtung.

Lasst es mich wissen!

Freitag, 11. September 2009

über erwünschte Nebenwirkungen...

oder warum es sich lohnt, die Packungsbeilage zu lesen...



für mein momentanes haariges Problem am Hinterkopf habe ich eine Tinktur erhalten.Da steht doch tatsächlich bei den Nebenwirkungen:

Haarwuchs..

da fehlen mir einfach die Worte *schulterzuck*

Montag, 3. August 2009

G*sundheit

Eigentlich geht es mir gut, so verglichen mit dem Leid in der Welt.

Ich war bisher eher so der Typ, der seine Sörgelchen in sich reingefressen hat.

Das hat sich jetzt als nicht gaaaanz so gesund herausgestellt ;)
Mein Körper hat vor ein paar Wochen entschieden, dass er genug hat und mir ein Zeichen geschickt: Allopecia areata.
Ich wurde zur Behandlung gestochen (ich glaube, nein: ich weiss, ich möchte KEIN Tattoo auf einer knochigen Stelle!!!) und massiere Tinkturen morgens und abends auf die kahle Stelle.

Mal sehen, wie lange es dauert, bis wieder aufgeforstet ist *lol*